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NWZonline.de Sport Basketball

Wenn das „7-Foot-Schnitzel“ singt und dunkt

19.06.2018

Oldenburg Wer 40 Jahre alt ist, seit 24 Jahren auf hohem und höchstem Niveau Basketball spielt, davon 20 Jahre in der besten Liga der Welt, blickt auf ein höhepunktreiches Berufsleben zurück. Bei Dirk Nowitzki ist das nicht anders. Jede Einordnung von herausragenden Ereignissen seiner Karriere kann nicht vollständig sein. Wir haben es trotzdem versucht: Das sind die 10 größten Momente in Dirk Nowitzkis Karriere.

10. Nowitzki dunkt

Für einen Spieler mit 2,13 Meter Körpergröße ist ein Dunk nie ein Problem. Dirk Nowitzkis Spielweise sah allerdings zumeist einen anderen Weg zu punkten vor. Nur gut 400-mal dunkte er in seiner Karriere, den Wert erreichen die besten Dunker nach circa zwei Jahren. Besonders in den vergangenen acht Spielzeiten tat sich Nowitzki den anstrengenden Akt des Stopfens kaum noch an. Wenn er es aber hat krachen lassen, dann krachte es gewaltig.

9. Nowitzki reizt die Lachmuskeln

Bescheiden, sympathisch, ehrgeizig, erfolgreich – Dirk Nowitzki beschreiben viele Attribute. Eines darf in der Aufzählung aber nicht fehlen: humorvoll. Nowitzki kämpft in den USA gegen das Image des humorlosen Deutschen an, und auch das mit Erfolg. Dabei ist er sich für nichts zu schade und zeigt sich ausgesprochen uneitel, ob er sich als „7-Foot-Schnitzel“ bezeichnet, den Zaza-Elfmeter von der EM 2016 parodiert oder mit Stefan Raab „Looking For Freedom“ von David Hasselhoff singt.

8. 30.000 Punkte in der NBA

Im März 2017 stand ein weiterer Meilenstein in Dirk Nowitzkis Karriere kurz bevor: Als erst sechster Spieler in der NBA-Geschichte erzielte der Deutsche 30.000 Punkte. Und das wollte er am liebsten vor heimischer Kulisse tun. Seine Teamkollegen taten alles, um ihm im Heimspiel gegen die Lakers zu einfachen Punkten zu verhelfen, da nur noch 20 Punkte fehlten. Schon nach einer Minute im zweiten Viertel (und das ist schon sensationell) war die Messe gelesen: Mit einem Fadeaway-Wurf aus der Drehung stieg Nowitzki in den Olymp der 30.000er auf.

7. Der „Flamingo“

Mit einem „Fadeaway“, also einem Wurf im Zurückfallen, abzuschließen, ist im Basketball keine Seltenheit. Dies aber auf einem Bein zu tun und das andere, quasi zur Abwehr gegen die Verteidigung, hochzuziehen, hat erst Dirk Nowitzki in der NBA etabliert und perfektioniert. Erst recht wenn dieser Wurf, der auch „Flamingo“ genannt wird, von einem 2,13 Meter großen Spieler ausgeführt wird, gilt er als nicht zu blocken.

6. Nowitzki singt

In Erinnerung bleiben wird der Würzburger Basketballer Dirk Nowitzki für seine sportlichen Erfolge. Als Sänger hätte er mit Sicherheit keine einzige Platte verkauft. Das hielt ihn nicht davon ab, bei der Feier des NBA-Titels 2011 erfolgsbetrunken „We Are The Champions“ von Queen zu schmettern. Klingt wie ein Freiwurf von Shaquille O’Neal aussieht: schrecklich – aber man muss einfach hinhören!

5. „And one“-Treffer in den Conference Semifinals 2006

Spannender ging es kaum: Im Mai 2006 kämpften die Titelverteidiger San Antonio Spurs gegen die Dallas Mavericks im Halbfinale der Western Conference um den Einzug in die Conference Finals. Nach sechs Spielen stand es 3:3, das siebte Spiel musste die Entscheidung bringen. 22 Sekunden vor Schluss führten die Spurs mit drei Punkten, das Aus für die Mavs stand kurz bevor. Da biss sich Nowitzki zum Korb durch, wurde gefoult und versenkte den Ball: gut für zwei Punkte plus Bonus-Freiwurf, den er verwandelte. Nach der folgenden Verlängerung siegten die Mavericks letztlich mit 119:111.

4. Siegtreffer gegen Spanien bei der EM 2005

Moderator Frank Buschmann konnte sich mal wieder nicht halten, als Nowitzki im Halbfinale der Europameisterschaft 2005 gegen die favorisierten Spanier zum Sprungwurf ansetzte: Der Treffer zum 74:73, 5 Sekunden vor Schluss, reichte zum Einzug ins Finale – das die Deutschen gegen Griechenland verloren.

3. Spätes Comeback in den NBA Finals 2011

In den NBA Finals im Juni 2011 führten die Miami Heat 1:0 gegen die Dallas Mavericks und lagen auch Mitte des vierten Viertels schon mit 15 Punkten in Front. Ein 2:0 hätte schon beinahe vorentscheidenden Charakter gehabt. Doch die Mavs kämpften sich heran, und Dirk Nowitzki erzielte neun Punkte in den letzten 2:45 Minuten: Am Ende stand es 95:93, und Dallas glich die Serie aus, die es später mit 4:2 gewann.

2. 50 Punkte in den Conference Finals 2006

Dreimal erzielte Dirk Nowitzki in seiner NBA-Karriere 50 oder mehr Punkte. Das allein ist schon bemerkenswert genug. Doch im Juni 2006 holte er diese Bestleistung genau im richtigen Moment heraus: Beim Stand von 2:2 Spielen in den Western Conference Finals 2006 gegen die Phoenix Suns legt Nowitzki mit 50 Punkten den Grundstein für den späteren 4:2-Erfolg und den Einzug ins NBA-Finale.

1. Gewinn des NBA-Titels 2011

Fünf Jahre zuvor waren Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks noch mit 2:4 Spielen in der Finalserie an den Miami Heat gescheitert – 2011 drehten sie den Spieß um: Im sechsten, letztlich entscheidenden Spiel in Florida erzielte Nowitzki 10 seiner 21 Punkte im vierten Viertel und führte sein Team damit zum Sieg. Sekunden vor Spielschluss eilte der Deutsche in die Kabine, um mit seinen Emotionen allein zu sein.

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Christian Schwarz
Redakteur
Online-Redaktion
Tel:
0441 9988 2160

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