OLDENBURG - Der „Baskets Energy Cup“ wird am Sonnabend und Sonntag ausgetragen. Quakenbrück trifft auf Braunschweig.

Von Oliver Schulz

OLDENBURG - Der „Baskets Energy Cup“ – das hochkarätig besetzte Basketball-Turnier mit vier Erstligisten – bietet am Wochenende die hervorragende Gelegenheit, sich von der Form der vier norddeutschen Clubs zu überzeugen. Für viele Basketball-Anhänger der Region könnte es sogar die letzte Chance sein, die EWE Baskets in dieser Saison in der neuen Spielstätte in Oldenburg zu erleben. Angesichts der reduzierten Zuschauerkapazität von 3100 Plätzen in der EWE-Arena werden die meisten Heimspiele ausverkauft sein. Doch auch die Dauergäste dürfen sich überzeugen, was sie zum Saisonauftakt am 13. Oktober gegen TBB Trier erwartet.

„Das ist ein sehr gut be-setztes Turnier“, sagt Baskets-Trainer Don Beck. „Wer sich kurz vor dem Liga-Start einen Überblick über die Stärke der norddeutschen Teams verschaffen möchte, der sollte die Spiele nicht verpassen.“

Das Starterfeld ist exzellent: In den Artland Dragons nimmt der lieb gewonnene Nachbar und Playoff-Teilnehmer des Vorjahres teil. Von dessen bestechender Frühform konnten sich die Oldenburger beim 62:72 vor zwei Wochen überzeugen. Die Quakenbrücker treffen in der ersten Turnierpartie am Sonnabend (16.30 Uhr) auf BS/Energy Braunschweig. Der Baskets-Dauerrivale ist nach einer enttäuschenden vergangenen Saison immer noch auf der Suche nach leistungsstarken Spielern.

Aus Sicht der EWE Baskets wäre das Finale gegen Quakenbrück sicher der Höhepunkt des Sonntags. Ob allerdings die Eisbären Bremerhaven mitspielen, wird sich am Sonnabend (19.30 Uhr) zeigen. Der Aufsteiger überraschte in der Vorbereitung mit zwei Siegen gegen Kaunas und Groningen. Das Derby Oldenburg gegen Bremerhaven findet übrigens am 19. Oktober in der Bundesliga seine Wiederauflage.