OLDENBURG/TRIER - Viele Personalwechsel, sportliche Talfahrt und den Abstieg vor Augen: TBB Trier, das am Freitag um 20 Uhr in der Oldenburger Arena bei den EWE Baskets gastiert, erlebt in der Basketball-Bundesliga eine katastrophale Spielzeit.
Nach einem Saisonstart mit 4:18 Punkten musste Trainer Joe Whelton gehen. Nachfolger wurde Yves Defraigne, unter dem es allerdings nicht viel besser läuft. 8:28 Zähler fuhr er in 18 Partien ein, so dass die Trierer nach 29 Spielen mit 12:46 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz rangieren.
Seit Beginn der Spielzeit haben sage und schreibe neun US-Profis den Club verlassen, mehrere Spieler wurden nachverpflichtet.
Obwohl Trier als Vorletztem der Abstieg droht, öffnet sich wohl eine Tür in Richtung Klassenerhalt: Da in der Zweiten Liga derzeit nur Spitzenreiter Nördlingen das Recht zum Aufstieg hat, wird der zweite frei werdende Erstliga-Platz unter den beiden Letztplatzierten des Oberhauses (Jena und Trier) sowie den drei Lizenz-Antragstellern aus der Zweiten Liga – Kaiserslautern, Weißenfels und Bremen – verteilt. Berücksichtigt wird unter anderem die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
