Oldenburg/Utena - Als Rickey Paulding am Montagnachmittag mit den EWE Baskets in Litauen angekommen war, erwartete den Kapitän des Oldenburger Basketball-Bundesligisten eine angenehme Begrüßung.
Der inzwischen für Rytas Vilnius spielende Chris Kramer überraschte Paulding am Flughafen der litauischen Hauptstadt, nach einer herzlichen Umarmung überreichte der Ex-Baskets-Profi seinem Freund noch eine Tüte mit Gebäck, bevor Paulding in den Bus stieg, der die Baskets ins von Vilnius 90 Kilometer entfernte Utena brachte.
Dort sind Paulding und Co. an diesem Dienstag gefordert, um 18 Uhr beginnt das Champions-League-Spiel bei Juventus Utena. In der 33 000-Einwohner-Stadt zählt für die Oldenburger nur ein Sieg, soll es in der Gruppe A noch etwas mit dem anvisierten Platz zwei werden.
Als Zweiter würden die Baskets im Achtelfinale (6. und 14. März) auf einen Drittplatzierten der anderen Gruppen treffen und im Rückspiel Heimrecht genießen. Hierfür muss der deutsche Vizemeister wohl nicht nur beim Tabellenletzten in Utena, sondern auch am letzten Vorrundenspieltag am kommenden Mittwoch (7. Februar/20.30 Uhr) gegen Holon gewinnen und zudem auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.
Oldenburg (14 Punkte) liegt als Dritter zwei Zähler hinter Karsiyaka Izmir, hat aber den direkten Vergleich mit den Türken für sich entschieden. Der direkte Vergleich mit dem punktgleichen Team von UCAM Murcia ist ausgeglichen, so dass im Duell mit den Spaniern die Korbdifferenz ins Spiel kommt. Diese spricht aktuell für die Baskets. Einen Dreiervergleich mit Izmir und Murcia würde Oldenburg für sich entscheiden.
