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NWZonline.de Sport Basketball

Das machen die Baskets und Rasta in Europa

26.06.2019

Oldenburg /Vechta Mit zwei Vereinen ist der Nordwesten in der kommenden Saison im Basketball-Europapokal vertreten. Während sich Rasta Vechta erstmals auf der europäischen Bühne präsentiert und in der Champions League antritt, sind die EWE Baskets Oldenburg schon zum elften Mal in einem Europapokal-Wettbewerb dabei. Sie haben sich um einen Startplatz im Eurocup beworben und werden diesen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch erhalten.

Die Wettbewerbe

Das Neben-, Unter- und Übereinander von vier Europapokal-Wettbewerben geht nun schon ins vierte Jahr. Auf der einen Seite bilden die Euroleague (dort spielen Bayern München und voraussichtlich Alba Berlin) und der Eurocup ein Paar. Veranstalter ist in beiden Fällen die Euroleague, die einst von der Vereinigung europäischer Profiligen ins Leben gerufen wurde. Auf der anderen Seite stehen die Champions League und der Europe Cup, die jeweils vom europäischen Ableger des Weltverbandes Fiba organisiert werden. Dabei spielten bei den vorherigen Auflagen einige Mannschaften, die in der Champions League das Weiterkommen verpassten, im Europe Cup weiter. Der Streit zwischen den beiden Veranstaltern geht so weit, dass die Euroleague auch dann Partien im höchsten Wettbewerb stattfinden lässt, wenn die Fiba Länderspiele ansetzt und die Clubs dafür ihre Auswahlakteure zu den jeweiligen Nationalmannschaften schicken. So hatten in der abgelaufenen Saison mehrfach Nationalspieler vom Euroleague-Teilnehmer Bayern München bei Länderspielen der deutschen Mannschaft gefehlt.

Rückkehr der Baskets

Bereits viermal (zuletzt 2015/16) waren die Oldenburger im Eurocup dabei. Zur Saison 2016/17 wechselte das Team in die Champions League. Das lag, so erklärte damals Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller, auch an den Veranstaltern. „Im Gegensatz zur Euroleague verfolgt die Fiba die Interessen des Basketballs, hat als Verband beispielsweise die Nachwuchsförderung im Auge“, begründete er 2016 den Wechsel. Da die Oldenburger aber nach zwei Teilnahmen für die Saison 2018/19 keinen Startplatz in der Champions League erhalten hatten und ihr Startplatz an Brose Bamberg gegangen war, streben sie nun die Rückkehr in den Eurocup an. Das geschehe auch aus Verärgerung und Enttäuschung über die Nicht-Berücksichtigung im vergangenen Jahr, hatte Schüller jüngst erklärt. 2018/19 hatten die Baskets an keinem Europapokal-Wettbewerb teilgenommen, da sie einen Start im Europe Cup ablehnten.

Im Eurocup spielen 24 Teams in vier Sechser-Gruppen. Innerhalb dieser Gruppen wird nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ mit Hin- und Rückspiel agiert, somit hat jede Mannschaft fünf Heim- und fünf Auswärtsspiele. Die ersten vier Teams einer Gruppe erreichen die zweite Gruppenphase („Top 16“). Dabei spielen die Mannschaften in vier Vierer-Gruppen (ebenfalls „Jeder gegen Jeden“ mit Hin- und Rückspiel), die beiden besten Teams jeder Gruppe erreichen die K.o.-Phase (Viertelfinale).

Das Starterfeld für den Eurocup soll an diesem Donnerstag bekanntgegeben werden. „Ich gehe davon aus, dass die Oldenburger ihren Platz bekommen“, sagte Stefan Holz, Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga (BBL), der NWZ. Die Gruppenauslosung wird in der zweiten Juliwoche stattfinden, der Wettbewerbs-Start ist noch nicht terminiert.

Rastas Premiere

In der Champions League spielen 32 Teams, von denen 24 bereits feststehen. Rasta Vechta und Brose Bamberg zählen zu diesen 24, die Baskets Bonn kämpfen in einer Qualifikationsrunde um einen der noch vakanten acht Plätze. Die 32 Teilnehmer teilen sich in vier Gruppen mit je acht Teams. Da die Gruppen nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ und mit Hin- und Rückspiel funktionieren, hat jede Mannschaft sieben Heim- und sieben Auswärtsspiele. Die besten Vier jeder Gruppe kommen weiter, im Gegensatz zum Eurocup wird die Runde der letzten 16 aber nicht in einer Gruppenphase, sondern gleich in K.o.-Duellen mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Die Gruppenauslosung findet am 4. Juli statt, die noch nicht feststehenden Teilnehmer werden als „Qualifikant“ gekennzeichnet. Die Gruppenphase beginnt am 8. Oktober.

Für Rasta ist die Belastung durch den Europapokal – immerhin hat das Team neben dem Bundesliga-Spielbetrieb mindestens 14 Champions-League-Spiele zu absolvieren – Neuland. In der abgelaufenen Saison war die Mannschaft nach dem ersten Playoff-Halbfinalspiel bei Bayern München erstmals in der Clubgeschichte per Flugzeug gereist, um Zeit für die Vorbereitung auf das nächste Spiel zu gewinnen. Flugreisen werden in der neuen Saison zwar nicht zum Alltag, aber wegen der mindestens sieben Partien im europäischen Ausland doch zum festen Bestandteil der Reiseplanung zählen.

Die Platz-Vergabe

Die Verteilung der Europapokal-Startplätze an die Bundesligisten erfolgt nicht wie im Fußball nach einem festen Muster, sondern ist variabel und kompliziert. So hat die BBL zwei feste Plätze im Eurocup, außerdem könnte ein dritter Starter über eine Wildcard hinzukommen. Die beiden festen Plätze gehen aber nicht hinter den beiden Euroleague-Teilnehmern München und Berlin automatisch an die Teams auf den Rängen drei und vier – dies wären die beiden ausgeschiedenen Playoff-Halbfinalisten Oldenburg und Vechta. Oldenburg bewarb sich zwar, Vechta entschied sich aber für die Champions League. So kann theoretisch der zweite feste Eurocup-Platz an ein Team weitergereicht werden, das in der Bundesliga-Endabrechnung bestenfalls Fünfter war.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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