QUAKENBRüCK - Quakenbrück und Leverkusen patzen, Berlin jubelt: Durch die überraschende 73:80-Heimpleite gegen die Paderborn Baskets haben die Artland Dragons Quakenbrück (38:12 Punkte) am 25. Spieltag ihre Führung in der Basketball-Bundesliga eingebüßt. Mit 40:12 Punkten übernahm Ex-Meister Alba Berlin nach dem 73:64-Sieg gegen die Eisbären Bremerhaven die Tabellenführung. Den Sprung an die Spitze verpassten die Bayer Giants Leverkusen (38:12) am Ostermontag durch eine 87:105-Niederlage bei RP Ulm.

Nach elf Heimsiegen in Serie leistete sich Vizemeister Quakenbrück gegen den Außenseiter Paderborn erst die zweite Heimniederlage seit dem 72:78 gegen Berlin zum Saisonauftakt am 4. Oktober 2007. „Wir sind offensiv in Panik geraten und haben an uns gezweifelt“, meinte Dragons-Trainer Chris Fleming, der nur mit seinem besten Werfer Leon Rodgers (15/9 Rebounds) zufrieden sein konnte. „Das war ein Befreiungsschlag gegen ein Spitzenteam“, sagte Paderborns Trainer Douglas Spradley.

In Berlin entwickelte sich vor 6294 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle von Beginn an eine ausgeglichene Partie. Im Gegensatz zu den vergangenen Wochen stürmte Alba nicht bedingungslos nach vorne, sondern konterte meist aus einer stabilen Abwehr heraus. Bezeichnenderweise sorgten fünf Punkte durch Immanuel McElroy nach zwei schnellen Angriffen dank zweier Ballgewinne in der Defensive zum 62:56 für die Vorentscheidung.

Auch für Bremerhavens Trainer Sarunas Sakalauskas machte die ungewohnt starke Abwehrleistung des siebenmaligen Meisters den Unterschied aus: „Alba hat uns heute beim Eins gegen Eins in dessen Verteidigung gestoppt. Darauf haben wir keine Antwort gefunden.“

Die Eisbären müssen als Elfter weiter um die Playoff-Teilnahme bangen. Bobby Brown (18) bei Berlin und Anthony Tolliver (21) bei Bremerhaven waren die besten Werfer.

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