QUAKENBRüCK - Die Dragons Quakenbrück haben am 11. Spieltag der Basketball-Bundesliga den Kontakt zur Spitze gehalten und Selbstvertrauen für den Europapokal-Einsatz am Dienstag getankt. 83:74 (50:40) gewann das Team sein Heimspiel gegen Giants Nördlingen.

Allerdings ist das Ergebnis deutlicher, als es der Spielverlauf hergab, denn die Gastgeber hatten einen schweren Stand. „Wir mussten an unsere Grenzen gehen“, gestand Dragons-Trainer Thorsten Leibenath. Ein Sonderlob richtete er an Chad Prewitt. „In den entscheidenden Phasen war er da“, sagte Leibenath. Herausragender Punktelieferant beim Erfolg der Dragons war Adam Hess mit 23 Punkten. Prewitt (18) und Darren Fenn (16) waren die anderen Akteure, die Punkte zum Erfolg beisteuerten.

Nach zuvor zwei Niederlagen in Meisterschaft und Pokal sind die Dragons rechtzeitig in die Erfolgsspur zurückgekehrt. „Dieser Sieg war wichtig“, sagte Leibenath.

BG Göttingen lauert nach einer packenden Partie bei den Köln 99ers, die die Niedersachsen mit 77:76 (49:26) gewannen, weiter im Mittelfeld. Hinter Alba Berlin sind sie nach Minuspunkten (4) die zweitbeste Mannschaft der Liga. Allerdings muss die BG, für die in Köln Bailey (20) und Trice (18) am meisten Punkte sammelten, noch zwei Spiele nachholen. Während Göttingen seine Play-off-Ambitionen unterstrich, stehen die Kölner mit dem Rücken zur Wand. „Ich gratuliere dem Gegner“, sagte Kölns Trainer Drasko Prodanovic und übte sich in Durchhalteparolen: „Am Montag geht es weiter. Wir werden hart an uns arbeiten.“

Dagegen haben die Eisbären Bremerhaven auch das zehnte Spiel in Folge verloren. Das Schlusslicht unterlag in eigener Halle gegen Ulm 86:90 (45:45). Die Entscheidung fiel im dritten Viertel, das die Gastgeber 15:23 verloren. Da kam die Aufholjagd in der Schlussphase zu spät. Beste Werfer der Gastgeber waren Craig Callaghan (25) und Frank Elegar (14).