QUAKENBRüCK - QUAKENBRÜCK/DPA - Spitzenreiter Alba Berlin hat die Entscheidung im Rennen um die beste Ausgangsposition für die Playoffs in der Basketball-Bundesliga verpasst. Die Berliner (42:16 Punkte) erlebten am Sonnabend beim 83:90 bei den Artland Dragons eine böse Überraschung und müssen nun am letzten Spieltag unbedingt das Heimspiel gegen TBB Trier gewinnen, um den ersten Platz vor GHP Bamberg (40:18) zu verteidigen. Der Vize-Meister, der den bei Punktgleichheit entscheidenden Direktvergleich gegen Alba für sich entschied, wahrte mit einem 83:75 in Gießen (5./36:22) die Chance auf den Platz an der Sonne.
In Quakenbrück avancierte Marko Bulic mit 22 Punkten zum Matchwinner für die Dragons, die das Spiel vor 3000 Zuschauern in der wie immer ausverkauften Artland-Arena von Beginn an bestimmten und verdient zum ersten Sieg gegen Alba kamen. „Das war ein Schuss vor den Bug zur richtigen Zeit. Nach dem Super-Spiel vor einer Woche gegen Köln war das ein Warnsignal, dass es nicht immer automatisch so läuft. Aber besser jetzt, als in den Playoffs“, sagte Teammanager Henning Harnisch. Die Berliner, die sich von den wie aufgedreht spielenden Gastgebern den Schneid abkaufen ließen, hatten in Stanojevic (14) ihren besten Werfer. Quakenbrück wird die überaus erfolgreiche Hauptrunde am Sonntag (15 Uhr/Weser-Ems-Halle) mit dem längst ausverkauften Spiel in Oldenburg als Fünfter oder Sechster der Abschlusstabelle beenden.
Bonn verlor die Generalprobe für das Pokal-Halbfinale in zwei Wochen bei Meister Frankfurt (4./38:20) mit 68:87 und droht erstmals seit acht Jahren die Playoffs zu verpassen. Mit 30:28 Zählern rangiert das Team weiter auf dem neunten Platz und muss nun auf Ausrutscher der Konkurrenz aus Ludwigsburg (91:78 in Schwelm/32:26) und Oldenburg (30:26) hoffen.
EnBW Ludwigsburg kam den Playoffs mit dem Sieg bei Absteiger Schwelm ein großes Stück näher. Wilson und Giedraitis (je 19) trafen am häufigsten.
