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NWZonline.de Sport Basketball

Quakenbrück vor Rückkehr in 2. Liga

22.06.2018

Quakenbrück Fast drei Monate nach dem letzten Saisonspiel in der 3. Liga (ProB) und sieben Wochen nach der offiziellen Lizenzvergabe deutet nun doch alles auf einen Aufstieg der Artland Dragons Quakenbrück in die 2. Basketball-Bundesliga (ProA) hin.

2007 im Finale gegen Bamberg verloren

Zwölf Jahre lang spielten die Quakenbrücker in der Bundesliga (2003 bis 2015). Größter Erfolg war dabei das Erreichen des Playoff-Finales im Jahr 2007. Die Serie ging damals mit 1:3 gegen Bamberg verloren. 2015 zog sich das Team zurück, weil der langjährige Hauptsponsor, der Textilunternehmer Günter Kollmann, nicht mehr bereit war, Millionenbeträge in die Dragons zu investieren.

Als Playoff-Viertelfinalist in der ProB waren die Dragons sportlich weit davon entfernt. Aber der Verein, der zwischen 2003 und 2015 in der Bundesliga (BBL) gespielt hatte, konnte sich bereits Mitte Mai Hoffnungen auf den Aufstieg machen, als die RheinStars Köln freiwillig in die ProB gingen. „Wir waren auf einem guten Weg, die Mehrheit für eine Wildcard zu bekommen“, sagt Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger.

Anstelle des angestrebten Wildcard-Verfahrens nahm jedoch Absteiger Ehingen die Chance wahr, in der Klasse zu bleiben. Kein Aufstieg im Artland – dachten alle. Bis Anfang Juni eine weitere Vakanz in der ProA aufbrach. Mehr als drei Wochen nach dem Ende des Lizenzierungsverfahrens meldete BBL-Absteiger Rockets Gotha, dass der Club nicht in der ProA antreten werde.

Gotha verständigte sich mit Quakenbrück, das Teilnahmerecht auf die Artländer zu übertragen. Dem müssen die Teamvertreter an diesem Wochenende auf ihrer Tagung in München zustimmen. Eine Formalie, schließlich gäbe es andernfalls nur 15 Mannschaften. In „zahlreichen Gesprächen mit den anderen Vereinen“ sei im Vorfeld des möglichen Wildcard-Verfahrens bereits deutlich geworden, dass sie den Aufstieg der Dragons unterstützen, sagt Kröger. Man wisse nicht, wie sich die Vereine entscheiden, teilt der Ligaverband mit. Er setze den Beschluss aber in jedem Fall um.

Quakenbrück hatte sich vor drei Jahren aus der BBL zurückgezogen und sich für den sportlichen Neuanfang in der ProB entschieden. Dass die Kölner unmittelbar vor Fristende ihre Lizenz zurückgaben und der Fall der Rockets erneut Unklarheit stiftete, will Kröger nicht kommentieren, „weil wir die Hintergründe nicht kennen. Klar ist aber auch, dass die Liga im Rahmen der Lizenzierung noch genauer hinschauen muss.“

Wirtschaftliche Gründe machen für Gotha auch einen Start in der ProB unmöglich. Der Neuanfang beginnt stattdessen in der 2. Regionalliga. Ex-Rockets-Manager Wolfgang Heyder, zuvor langjähriger Geschäftsführer von Bundesligist Bamberg, hat derweil in Erfurt gemeinsam mit weiteren Gesellschaftern die „XXL Baskets GmbH“ gegründet. Die Zustimmung der Clubs vorausgesetzt, übernehmen das neue Konstrukt aus Erfurt sowie das Team aus Coburg die ProB-Plätze von Quakenbrück und Gotha.

Derartige Verschiebungen sind in diesen Ligen keine Seltenheit. Darauf hat Kröger offenbar spekuliert: „Natürlich erschwerte dies die Planungen, wir haben aber jederzeit zweigleisig geplant.“

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