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NWZonline.de Sport Basketball

Ex-Erstligisten treffen sich in zweiter Liga

19.09.2019

Quakenbrück /Bremerhaven An diesem Wochenende starten die früheren Basketball-Bundesligisten Eisbären Bremerhaven und Artland Dragons Quakenbrück in die neue Zweitligasaison. Die Eisbären treten an diesem Samstag bei den Giants Leverkusen an. Bereits an diesem Freitag empfangen die Dragons die Tigers Tübingen. Beide Ex-Bundesligisten spekulieren auf die Playoff-Teilnahme, doch die Clubs haben dabei unterschiedliche Ausgangspositionen.

Eisbären Bremerhaven

Nach dem sportlichen Abstieg haben die Seestädter nach vielem Hin und Her erst auf dem letzten Drücker die Lizenz erhalten. An eine schnelle Rückkehr in die höchste deutsche Spielklasse ist allerdings kaum zu denken. Der Club muss sich finanziell konsolidieren. Rund 800 000 Euro Altschulden lasten auf den Eisbären. Wie die in der deutlich weniger attraktiven sogenannten ProA abgebaut werden können, ist unklar.

Mit den Schulden wird der Club keine Bundesliga-Lizenz erhalten. Dennoch ist die Zielstellung klar: Playoff-Teilnahme. Marketingchef Daniel Orth kündigte optimistisch an: „Wir wollen in der 2. Liga durchstarten.“

Um das zu erreichen, wurde der Kader fast komplett ausgetauscht. Aus der vergangenen Bundesliga-Saison sind neben Trainer Michael Mai lediglich Eigengewächs Adrian Breitlauch („Bremerhaven ist mein Verein“) und Anthony Canty übrig geblieben. Der Ex-Oldenburger Jan Niklas Wimberg wechselte zum Liga-Rivalen Niners Chemnitz.

Hinzu kam aber durchaus Qualität. Sid-Marlon Theis (26) spielte in Braunschweig, Tübingen und Jena höherklassig. Auch der neue Center Oliver Clay (Würzburg/Jena) verfügt über Bundesliga-Erfahrung. Guard Rohndell Goodwin war in der vergangenen Zweitliga-Saison in Kirchheim mit durchschnittlich 18,1 Punkten bester Scorer. Trainer Mai schwärmt: „Er tut alles, was ein Team braucht, um zu gewinnen.“

Die erhoffte und dringend benötigte Euphoriewelle erhielt in der Vorbereitung einmal mehr einen Dämpfer. Geschäftsführer Stephan Völkel trat Anfang September nur wenige Wochen nach Amtsantritt zurück. Sein Nachfolger wird der bisherige Nachwuchsleiter Nils Ruttmann.

Artland Dragons

Die Quakenbrücker hingegen gehen bereits in ihre zweite Zweitliga-Saison. Die Ziele sind dementsprechend gestiegen. Manager Marius Kröger will mit den Drachen nach einem Jahr mit „Höhen“ und „Tiefen“ nun ein „Playoff-Team“ werden. „Wir wollen den nächsten Schritt machen“, erklärte der Geschäftsführer. Doch Aufstiegs-Ambitionen hegt der Verein aus dem Landkreis Osnabrück nicht – noch nicht. Kröger und die Dragons wollen „Schritt für Schritt“ wachsen. Bis 2015 war der Verein aus dem Artland noch ein Bundesliga-Standort, dann kam der Rückzug in die Drittklassigkeit.

Trainer Florian Hartenstein wurde auch das Vertrauen für die neue Spielzeit ausgesprochen. Der Vater vom früheren Dragons-Toptalent und heutigen NBA-Profi Isaiah Hartenstein (Houston Rockets) kann auf eine eingespielte Mannschaft bauen. Lediglich die Abgänge von Demetris Morant, zweitbester Scorer der vergangenen Spielzeit und Talent Radii Caisin (Riesen Ludwigsburg) schmerzen. Auf der anderen Seite kamen nur zwei externe Zugänge. Allrounder Kevin Bracy-Davis spielte zuletzt in Finnland. Mit Robert Oehle (Nürnberg Falcons) wurde die Center-Position mit einem „Wandervogel“ verstärkt. Die Dragons sind die siebte Station des 31-Jährigen.

Aber: Das Saisoneröffnungsspiel verpatzten die Quakenbrücker gegen die Eisbären (66:70). „Der Rhythmus hat noch gefehlt“, bilanzierte Coach Hartenstein und kündigte für den Saisonstart an: „Gegen Tübingen werden wir bereit sein.“

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