Vechta - Die Basketballer von Rasta Vechta haben sich im letzten Bundesliga-Heimspiel mit der erwarteten Niederlage gegen Bayern München von den eigenen Fans verabschiedet. Am Sonntag unterlag das Team dem Spitzenreiter mit 58:82. Die Bayern starten somit von Rang eins in die Playoffs, den letzten verbliebenden Platz für die Meisterrunde sicherte sich Ludwigsburg durch einen 90:71-Erfolg gegen Hagen.
In Vechta wich der ersten Enttäuschung über den Abstieg schon recht bald trotzige Zuversicht. „Wir werden auf jeden Fall zurückkommen und zukünftig in der BBL spielen“, betonte Coach Pat Elzie am Freitagabend nach der knappen 75:76-Niederlage gegen die Skyliners Frankfurt, die den endgültigen Abstieg nach nur einem Bundesliga-Jahr besiegelt hatte.
Eine Sekunde vor Schluss hatte Frankfurts Kevin Bright für Stille im Rasta-Dome und Trauer bei den Vechtaer Fans gesorgt. „Einfach draufgelötet“ habe er den Dreier zum Auswärtssieg, berichtete der Flügelspieler, der einen unnötigen Ballverlust des Heimteams nutzte.
„Enttäuscht, sauer“, fasste Rasta-Trainer Elzie seine Stimmung deshalb zusammen. „Das ist ein Spiegelbild der gesamten Saison, wir haben immer zu viele individuelle Fehler gemacht.“ Wer Vechta in die zweite Bundesliga Pro A begleitet, entscheidet sich erst am letzten Spieltag. Aktuell steht Würzburg wegen des verlorenen direkten Vergleiches mit den punktgleichen Tigers Tübingen auf dem zweiten Abstiegsplatz.
Fest steht derweil der zweite Aufsteiger neben BG Göttingen: Durch den 81:74-Erfolg beim Nürnberger BC haben sich die Crailsheim Merlins sportlich für die erste Bundesliga qualifiziert.
Eine weitere Niederlage haben sich die Eisbären Bremerhaven am Sonntag in Frankfurt abgeholt. Nach der knappen 72:75-Heimpleite gegen Würzburg am Freitag unterlagen sie mit 65:72. Die Eisbären empfangen nun am Donnerstag, 1. Mai, Rasta Vechta zu ihrem letzten Saisonspiel.
