Vechta - Rasta Vechta bleibt in der Basketball-Bundesliga tief im Tabellenkeller stecken. Am Samstagabend verlor der Aufsteiger sein Heimspiel gegen die Tigers Tübingen mit 76:82 (36:47) und kassierte damit eine bittere Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Vor 3140 Zuschauern im ausverkauften Rasta-Dome leistete sich Vechta im zweiten Viertel eine mehrminütige Schwächephase, in der die Tübinger bis auf 17 Zähler davonzogen (45:28/17. Minute). Danach kämpften sich die Gastgeber aber wieder zurück, kurz vor Ende des dritten Viertels ging Rasta durch Derrick Allen sogar in Führung. Der 36-Jährige war mit 25 Punkten der überragende Akteur bei den Hausherren, die am Ende in einem offenen Schlagabtausch den Kürzeren zogen.

„Wir haben die erste Halbzeit verschlafen. Von da an war es natürlich sehr schwer zurückzukommen“, ärgerte sich Vechtas Trainer Andreas Wagner. Erleichtert war hingegen sein Gegenüber Tyron McCoy. „Beide Teams hätten diese Partie gewinnen können, da beide jeweils über einen bestimmten Zeitraum eine sehr gute Leistung gezeigt haben“, meinte der Tübingen-Coach und frühere Spieler der Baskets Oldenburg.

Die Eisbären Bremerhaven haben eine knappe Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Im Duell der ehemaligen Oldenburger Trainer verlor die Mannschaft von Sebastian Machowski mit 93:98 (45:55) bei den von Predrag Krunic betreuten Baskets Bonn.

Nach einem Zehn-Punkte-Rückstand zur Pause schien es, als könnten die Eisbären die Partie noch drehen. Das dritte Viertel gewann das Team für sich betrachtet mit 24:18 und ging im Schlussabschnitt sogar in Führung – es reichte dennoch nicht. Bester Bremerhavener Werfer war Harper Kamp mit 17 Punkten.