Die Rückreise vom Eurocup-Sieg in Zagreb war beschwerlich. Aufgrund dieser Partie reisten die Oldenburger erst am Spieltag nach Hagen. Chris Kramer (25) sieht die Gründe für die Niederlage aber woanders.
Herr Kramer, Ihr Trainer hat angemahnt, das Team sei mental nicht bei der Sache gewesen. Richtig?
Chris Kramer Wenn man auf das Ergebnis schaut, kann man nicht wirklich widersprechen. Wir hatten unsere Chancen, lagen fast mit 20 zurück und sind wiedergekommen. Aber es war, als wären die Räder vom Auto abgegangen. Eine Sache ging schief, dann die nächste und dann noch eine. Wir müssen einen Weg finden, dann dranzubleiben und vielleicht in Führung zu gehen. Aber wir waren dazu heute nicht in der Lage.
Sie sind Anfang des vierten Viertels zweimal energisch zum Korb gezogen, erfolgreich. Warum ließ sich diese Einstellung nicht beibehalten?
KramerDino Gregory und Keith Ramsey waren sehr präsent unter den Körben und haben gut Würfe verhindert. Wir haben gezögert, wenn wir zum Brett gekommen sind. Manchmal haben wir nicht so gute Entscheidungen getroffen.
Welche Rolle spielte die schwierige Rückreise aus Kroatien?
KramerEs gibt eine Menge Ausreden, die man haben kann. Aber wir leben davon, Basketball zu spielen. Wenn der Ball hochgeht, muss man 40 Minuten alles geben, da kann man nicht sagen, man war müde.
