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NWZonline.de Sport Basketball

BASKETBALL: Riesen planen Zukunft mit Augenmaß

22.09.2006

BERLIN Die 18 Bundesligisten sind optimistisch. Thomas Braumann wurde in Berlin zum BBL-Präsidenten gewählt.

Von Oliver Schulz BERLIN - Es ist ein Gerücht, dass Riesen immer zum Gigantismus neigen. Die Basketball-Bundesliga (BBL) hat mit ihren Spielern zwar stets die höheren Sphären im Blick, bleibt aber mit beiden Beinen fest auf dem Hallenboden.

Der vorsichtige Optimismus, den die Funktionsträger der 18 Erstliga-Clubs und BBL-Geschäftsführer Jan Pommer gestern bei einem Treffen in Berlin verbreiteten, ist angesichts der um zwei Vereine aufgestockten Liga und glänzender Perspektiven vor allem beim jungen Publikum berechtigt. „Wir haben mehr Spiele, höhere Einnahmen und erwarten noch mehr Spannung als im Vorjahr“, meinte Pommer. Am Ende der vergangenen Saison erhielt in Rhein-Energie Köln ein Außenseiter die Meistertrophäe in den Händen.

Die erste Neuerung der Saison wurde gleich an Ort und Stelle vollzogen. Im neu geschaffenen Champions-Cup trafen Meister Köln und Pokalsieger Alba Berlin gestern Abend in der Max-Schmeling-Halle aufeinander. Die Rheinländer siegten knapp, aber verdient 75:74 (41:28). Den entscheidenden Drei-Punkte-Wurf für die Kölner setzte der Serbe Mladjen Sljivancanin zwei Sekunden vor Schluss. 7161 Zuschauer sahen eine starke erste Halbzeit der Gäste, die sich in beachtlicher Frühform präsentierten.

Bei der Mustermesse des deutschen Basketballs wurde Thomas Braumann als Nachfolger des BBL-Präsidenten Wolfgang Kram präsentiert. Ins Präsidium wurden zudem Jens Brämer (langjähriger Oldenburger Spieler und Manager – und ab sofort in gleicher Funktion in Köln tätig), der Quakenbrücker Marko Beens sowie Otto Reintjes, vormals BBL-Chef und heute Basketball-Geschäftsführer Bayer Leverkusen, gewählt.

Pommer lobte die Kooperation mit der Zweiten Liga und hob die guten Perspektiven durch die Installation der Nachwuchs-Bundesliga hervor, die in Kürze ihren Spielbetrieb aufnimmt. Allerdings fehlt es den Basketballern noch an öffentlicher Wahrnehmung, wie einige Club-Manager hervorhoben. Zwar sehe man die BBL durch den übertragenden Bezahlsender Premiere auch in der neuen Spielrunde glänzend dargestellt. Dennoch führe kein Weg an Übertragungen der Bundesliga-Spiele im frei empfangbaren Fernsehen vorbei, um eine möglichst breite Interessen- und Werbeschar zu erreichen.

Dass die Liga boomt, beweisen die Zuschauerzahlen. Einige Clubs (Bonn, Bamberg, Braunschweig und Köln) planen Neu- oder Umbauten ihrer Hallen, um die Nachfrage der Fans bedienen zu können. „Das zeigt, dass das Interesse an der Basketball-Bundesliga stetig wächst“, sagte Jan Pommer.

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