Sassari - Die Basketballer von s.Oliver Würzburg starten mit großer Vorfreude in ihr erstes europäisches Finale. „Wir wollen ein gutes Ergebnis im Hinspiel holen und dann eine Woche später hoffentlich zuhause den Titel gewinnen“, sagte Flügelspieler Devin Oliver nach der verpatzten Generalprobe in der Bundesliga beim 93:109 gegen die EWE Baskets Oldenburg.

„Wir werden alles dafür tun, um den Verein bestmöglich zu repräsentieren und den Fiba Europe Cup zu gewinnen“, kündigte Trainer Denis Wucherer vor dem Hinspiel an diesem Mittwoch (20.30 Uhr) bei Dinamo Sassari aus Sardinien an und fügte hinzu: „Wir müssen besser verteidigen als Samstag in Oldenburg und schauen, dass wir den Abend irgendwie überleben.“ Das Rückspiel in Würzburg findet am 1. Mai (17 Uhr) statt.

Drei Jahre nach dem Titelgewinn der Frankfurt Skyliners (2016) bei der Premiere des Wettbewerbs ist Würzburg der zweite deutsche Club, der im Finale steht und einen der vier derzeitigen europäischen Titel gewinnen kann. Zuvor gab es aber schon drei deutsche Erfolge in früheren Wettbewerben: BG Göttingen hatte 2010 die Eurochallenge gewonnen, der MBC Weißenfels 2004 die Eurocup Challenge und Alba Berlin 1995 den Korac-Cup.