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NWZonline.de Sport Basketball

Verbands-Chef schützt Schröder und kritisiert Medien

11.09.2019

Shanghai Trainer und Betreuer ließen den letzten WM-Abend an einer Bar nahe des Teamhotels ausklingen, mehrere Spieler stürzten sich noch ins Nachtleben von Shanghai. Mit Start von Flug LH729 nach Frankfurt endete am Dienstagmittag die insgesamt enttäuschende WM-Reise für die deutschen Basketballer – die Aufarbeitung vor der Olympia-Chance im Sommer 2020 beginnt nun erst so richtig.

Verbandschef Ingo Weiss lenkte seinen Zorn mit einer Tirade auf die Medien. „Wir haben zwei Spiele verloren, mit vier Punkten gegen Frankreich und mit zwei Punkten gegen die Dominikanische Republik. Und trotzdem werden über uns Scheißekübel ausgeschüttet“, polterte der DBB-Präsident und nahm seinen Topstar gegen Kritik und Fragen nach dessen Zukunft im Nationalteam in Schutz: „Die Berichterstattung über Dennis Schröder geht mir auf den Wecker.“

Der selbsterklärte und auserkorene Anführer nahm derweil noch ein anderes Thema abseits des Parketts mit auf den Heimweg, Schröder ist vorerst weiter in den Ärger mit seinem Heimatclub Braunschweig um die Trennung von seinem Entdecker verstrickt.

Für den erträumten Weg nach Tokio rechnet Bundestrainer Henrik Rödl indes mit einem ähnlichen Team. „Es ist sehr wichtig, dass diese Truppe nächsten Sommer wieder zusammenkommt und wieder wichtige Spiele hat, um weiter zu wachsen“, sagte der Coach. „Wir haben viel vor, dann kommt noch die Europameisterschaft 2021 zu Hause.“

Auch für das serbische Team ist die WM inzwischen überraschend früh zu Ende. Im chinesischen Dongguan verlor der Titelkandidat das Viertelfinale gegen Argentinien überraschend mit 87:97 (49:54). Die Südamerikaner bekommen es nach dem Erfolg über den Vizeweltmeister am Freitag in der Vorschlussrunde mit Titelverteidiger USA oder Frankreich zu tun. „Wir hätten besser verteidigen und mit mehr Konzentration spielen müssen“, sagte Bogdan Bogdanovic, Serbiens bester Werfer (21 Punkte): „Die Viertelfinals sind die schwierigsten Spiele und wir haben die Chance verpasst, eine Medaille zu holen.“

Im zweiten Viertelfinale des Tages wurde Spanien seiner Favoritenrolle gerecht. Der Weltmeister von 2006 gewann in Shanghai 90:78 (46:41) gegen Polen mit Trainer Mike Taylor, der auch Bundesliga-Aufsteiger Hamburg Towers betreut. Die Spanier um NBA-Champion Marc Gasol von den Toronto Raptors mussten sich für den Erfolg mehr strecken als erwartet, erst in der Schlussphase wurde es deutlich. Bester Werfer beim Sieger war Ricky Rubio (Utah Jazz) mit 19 Punkten. Gegner im Halbfinale ist in der Hauptstadt Peking Australien oder Tschechien.

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