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46 Millionen Euro für „Seute Deern“
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Aktualisiert vor 3 Minuten.

Bremerhavener Wahrzeichen
46 Millionen Euro für „Seute Deern“

NWZonline.de Sport Basketball

So tickt Deutschlands großer Star

30.08.2019

Shenzhen /Oldenburg Rund acht Jahre ist es her, dass Dennis Schröder seinen ersten Sieg in der Basketball-Bundesliga feierte. Zum 90:88-Erfolg seines damaligen Clubs Phantoms Braunschweig bei den EWE Baskets Oldenburg steuerte er am 16. Oktober 2011 in der kleinen Arena in Oldenburg immerhin zwei Punkte bei. Sein Erstliga-Debüt hatte er eine Woche zuvor im Heimspiel gegen Alba Berlin gefeiert, dabei hatte der damals 18-Jährige allerdings mit den Braunschweigern um Trainer Sebastian Machowski (später Oldenburg und Eisbären Bremerhaven) eine Niederlage kassiert.

Die Bühne Bundesliga hat Schröder längst verlassen, nach seiner Debüt-Saison blieb er nur noch eine weitere Spielzeit (2012/13) in Braunschweig. Der Sprung über den großen Teich in die nordamerikanische Profiliga NBA führte ihn 2013 zu den Atlanta Hawks, seit 2018 spielt er für Oklahoma City Thunder. Bei der WM in China, die an diesem Samstag beginnt, ist er in der deutschen Mannschaft der Anführer schlechthin.

Bei dem Turnier will Schröder, der am Tag des WM-Finales (Sonntag, 15. September) 26 Jahre alt wird, unbedingt seine Familie dabei haben. Spielerfrauen und Kinder dürfen deshalb in China ausnahmsweise auch in den schicken Teamhotels wohnen, die Freunde des Braunschweigers logieren dort ebenfalls, der Bundestrainer nickte die Idee seines Leaders ab. Dabei spielte gewiss eine Rolle, dass bei der WM ziemlich viel vom besten deutschen Basketballer abhängen wird.

Ohne Frage ist die Nationalmannschaft so tief besetzt wie nie zuvor. Doch Schröder bleibt der Dreh- und Angelpunkt des deutschen Spiels, sein Ausfall wäre nicht zu verkraften. Kann der NBA-Profi nicht liefern, sind die ganz großen Ziele unerreichbar. „Dennis ist klar der Anführer“, sagte Bundestrainer Henrik Rödl: „Er ist auf seiner Position einer der besten Spieler der Welt. Er hat eine Qualität, die unseren Spielstil prägen wird.“

An der Einstellung wird es in Fernost nicht hapern. Schröder ist heiß, der 25-Jährige genießt das beste Jahr seines Lebens. Erst kam im Frühjahr sein erster Sohn Dennis Malick junior zu Welt, dann heiratete der NBA-Profi im Sommer in seiner Heimatstadt Braunschweig Freundin Ellen und feierte mit über 350 Gästen. Vollendet wäre das große Glück mit einer erfolgreichen Weltmeisterschaft.

Fehlendes Selbstbewusstsein war nie Schröders Problem (er postete einst in den sozialen Netzwerken Bilder seiner goldenen Sportwagen), und das ist es auch jetzt nicht. Zwar hat sich der Point Guard durch den Nachwuchs verändert, „zum Positiven“, betont er, ist ruhiger geworden und vernünftiger. Denn das Leben ist jetzt „anders“. Sportlich denkt er weiter groß: „Ich kann nichts versprechen. Aber ich will in den nächsten Jahren auf jeden Fall eine Medaille holen.“

Schröder hat aufregende Monate hinter sich, nicht nur wegen der Geburt und der Hochzeit. Sein NBA-Team brach im Transferfenster auseinander, in Paul George und Russell Westbrook haben die beiden besten Spieler Oklahoma verlassen. Schröder bekommt jetzt zwar wieder eine Führungsrolle, hat aber in der kommenden Saison ziemlich miese Erfolgsaussichten. Da fällt die Konzentration auf das Nationalteam etwas leichter.

Er hätte nichts dagegen, China Mitte September mit einer Medaille um den Hals zu verlassen, wichtiger ist in diesem Jahr aber Olympia. Sein erklärtes Ziel ist die Qualifikation für Tokio 2020, für ein Direktticket muss die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) allerdings zu den beiden besten europäischen Teams gehören.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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