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NWZonline.de Sport Basketball

Symbolische Siege und große Fans

25.08.2008

Der Gewinn von Weitsprung-Bronze war für Nigerias Blessing Okagbare (ovales Bild) „das größte Wunder, für das Gott jemals gesorgt hat“. Sie rutschte erst ins Finalfeld, nachdem die ursprünglich qualifizierte Ukrainerin Ludmilla Blonska des Dopings überführt worden war: „Als ich von meiner zweiten Chance erfuhr, wusste ich, dass es jetzt auch zu einer Medaille reicht.“

Vorn dabei sein ist zwar schön, aber dabei sein ist alles – Mit dieser Weisheit konnten sich die langsamsten Sportler der Spiele trösten. Robina Muqimyar aus Afghanistan rannte die 100 Meter in 14,80 Sekunden, Shanahan Sanitoa aus Amerikanisch Samoa bei den Männern in 12,60 – sie waren die Langsamsten unter den Schnellsten der Welt.

Eine symbolische Bedeutung für Tschechien hatte der Speerwurf-Olympiasieg von Weltmeisterin Barbora Spotakova im letzten Versuch über Russlands Maria Abakumowa. Er kam 40 Jahre nach der von Russland angeführten Invasion der Warschauer-Pakt-Staaten in dem damals sozialistischen Land am 21. August 1968, durch die der Prager Frühling niedergeschlagen wurde: „Das macht den Erfolg extrasüß“, meinte Spotakova, die Tschechiens erste Olympiamedaille im Frauen-Speerwurf seit Dana Zatopkova 1960 (Silber) gewann.

Den Titel „Größter Fan der deutschen Olympia-Mannschaft“ hat sich Dirk Nowitzki verdient. Als Fahnenträger führte der Basketball-Star die Kollegen ins Nationalstadion – und zeigte auch sonst Flagge. Er war begeisterter Bewohner des olympischen Dorfes und häufiger Besucher bei den Spielen der Kollegen aus den Abteilungen Hockey, Handball und Beachvolleyball.

Der dreifache Sprint-Olympiasieger Usain Bolt aus Jamaika hat 50 000 US-Dollar für die Erdbeben-Opfer in der chinesischen Sichuan-Provinz gespendet. Bolt, der in Peking jeweils mit Weltrekord Gold über 100, 200 und 4x100 m gewann, besuchte auch jugendliche Opfer der Katastrophe vom 12. Mai.

Erstmals seit den Boykott-Spielen 1984 war die achtmalige Goldmedaillen-Gewinnerin Birgit Fischer nicht bei Olympia am Start, das nächste Fischer-Gold kam aber doch. Ihre 21-jährige Nichte Fanny schrieb die Familien-Geschichte fort: Gold im Kajak-Vierer über 500 Meter. Tante Birgit beneidete sie nicht. „Die Aufregung vermisse ich nicht. Ich bin froh, dass ich das nicht mehr habe“, hatte sie während der Vorläufe erklärt.

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