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Basketball Meister dreht nach der Pause auf

Tilo Saurin

TRIER - Pflichtaufgabe souverän erfüllt: Die Oldenburger Bundesliga-Basketballer haben am Sonntagabend bei der krisengebeutelten TBB Trier deutlich mit 90:69 (37:33) gewonnen. Erst in der zweiten Halbzeit zeigten die EWE Baskets eine gute Leistung und machten mit den Moselstädtern kurzen Prozess. Es war bereits der siebte Sieg in Folge.

Oldenburgs Trainer Predrag Krunic war nach dem Spiel zufrieden: „Ich habe den Jungs in der Halbzeit gesagt, dass sie noch einen Gang hochschalten müssen. Das ist ihnen dann auch gelungen“, sagte der Bosnier.

Neuer Trainer beflügelt

Das 6:4 durch Rickey Paulding sollte die erste und letzte Führung der Oldenburger in der Anfangsphase bleiben. Die Gastgeber, die am Freitag in Aaron McCarthy einen neuen Trainer präsentiert hatten, überraschten den Favoriten zu Beginn mit einer engagierten Leistung. Besonders TBB-Topscorer Chris Copeland (im Schnitt knapp 16 Punkte) riss Löcher in die Verteidigung des Meisters.

Nach dem ersten Viertel führten die Gastgeber knapp mit 19:17. Erst nach 14 Minuten ging der Meister wieder in Führung, Paulding traf zum 24:23 für sein Team. Doch bis zur Halbzeit bewiesen sich die Trierer als unbequemer Gastgeber. Die Oldenburger gingen mit einem 37:33-Vorsprung in die Kabine.

Ganz anders präsentierte sich der Favorit nach dem Seitenwechsel. Krunic’ Mannschaft ging zu Beginn der zweiten Hälfte deutlich beherzter zu Werke. Mit der erhöhten Intensität in der Defensive und dem neuen Tempo in der Offensive des Meisters konnten die Moselstädter nicht mehr mithalten. Ein zwischenzeitlicher 14:0-Lauf sorgte nicht nur für eine komfortable 54:38 Führung, sondern auch für eine Vorentscheidung zu Gunsten der Oldenburger. Ganz stark in dieser Phase: Aufbauspieler Jason Gardner. In der ersten Halbzeit war vom Kapitän nichts zu sehen, im dritten Viertel steuerte er stolze sieben Punkte und vier Assists bei. Doch nicht nur Gardner war stark, das ganze Team trat nun wie ausgewechselt auf. Auch Center Marko Scekic wusste mit bärenstarker Leistung zu überzeugen. Er sollte am Ende mit 16 Punkten bester Werfer seiner Mannschaft sein.

Trier hatte nichts mehr entgegen zu setzen, und Oldenburg spielte seinen Stiefel routiniert – fast schon meisterlich – herunter. Der Vorsprung wuchs weiter, und die TBB war höchstens noch ein gutherziger Trainingspartner.

Gießen nächster Gegner

Durch die Patzer der Konkurrenten aus Berlin und Bonn können die Baskets ein gelungenes Bundesliga-Wochenende abhaken. Das Team weist lediglich sechs Niederlagen auf – so wenige wie kein anderer Bundesligist. Nächster Gegner der Oldenburger sind am kommenden Sonnabend (20 Uhr, EWE-Arena) die Gießen 46ers.

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