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NWZonline.de Sport Basketball

Neue Ulmer suchen alte Stärke

21.10.2017

Ulm /Oldenburg Die Motivationshilfe liegt auf der Hand. Doch Ulms Trainer Thorsten Leibenath kann es sich eigentlich schenken, seine Mannschaft vor dem Auswärtsspiel bei den EWE Baskets noch einmal an die jüngsten Duelle mit den Oldenburger Basketballern zu erinnern. Denn die allermeisten Spieler, mit denen Leibenath an diesem Sonntag (15 Uhr) in der großen EWE-Arena antritt, waren beim bitteren Halbfinal-Aus der Ulmer in den Playoffs vor fünf Monaten gar nicht dabei.

Die laut Manager Dr. Thomas Stoll „beste Truppe, die je in Ulm gespielt hat“ ist in der Sommerpause auseinandergebrochen. In Raymar Morgan (Bursa/Türkei), Chris Babb (Krasnodar/Russland), Augustine Rubit (Bamberg) und Braydon Hobbs (München) verloren die Schwaben gleich vier Stars an die zahlungskräftigere Konkurrenz im In- und Ausland. Schmerzhafte Abgänge, die die Ulmer dazu zwangen, eine nahezu komplett neue Mannschaft um Club-Legende Per Günther aufzubauen.

Aus der Bundesliga verpflichteten die Ulmer Trey Lewis (Bayreuth), Ryan Thomp-son (Bonn) sowie Ismet Akpinar (Berlin). Der 22-jährige deutsche Nationalspieler kam als Ersatz für Karsten Tadda, dessen Vertrag nicht verlängert wurde und der nun mit seinem neuen Verein Oldenburg erstmals auf seinen ehemaligen Arbeitgeber trifft. Luke Harangody (70 NBA-Spiele) und Toure Murry (56 NBA-Spiele) verfügen Erfahrung auf allerhöchstem Niveau, der neuseeländische Center Isaac Fotu überzeugte in den vergangen Jahren in Spaniens erster Liga.

Obwohl die Zugänge also durchaus Qualität mitbringen, befinden sich die Ulmer mit ihrer neuformierten Mannschaft noch auf der Suche nach alter Stärke. Während die Schwaben in der vergangenen Saison mit 27 Siegen in Folge noch einen Bundesliga-Startrekord aufgestellt hatten, ging der Auftakt in die aktuelle Spielzeit gehörig daneben.

Nach vier Niederlagen zu Beginn gab es erst am vergangenen Wochenende den ersten Saisonsieg, wobei Spielmacher Günther nach dem 89:65 gegen Göttingen die Freude dämpfte: „Wir haben noch wahnsinnig viel Arbeit vor uns.“ Unter der Woche kassierte das Leibenath-Team prompt den nächsten Rückschlag und verlor im Eurocup deutlich mit 77:108 beim französischen Rekordmeister Asvel Lyon-Villeurbanne.

„Ulm steckt in einem Entwicklungsprozess, verfügt aber über enorme Qualität“, sagt Oldenburgs Trainer Mladen Drijencic. Sein ebenfalls noch nicht ganz sattelfestes Team will am Sonntag den Rückenwind vom Auswärtssieg in der Champions League in Sassari (83:76) nutzen.

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