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Aufstieg Vechtas Basketballer freuen sich auf Saison in 2. Liga

VECHTA - Ein weiterer Club aus dem Nordwesten erscheint in der Saison 2012/13 auf der Landkarte der hochklassigen Basketball-Vereine. Der SC Rasta Vechta hat den Aufstieg aus der Pro B genannten 3. Liga in die Pro A geschafft und wird ab Herbst dieses Jahres in der zweithöchsten deutschen Spielklasse an den Start gehen.

„Das ist ein großer Erfolg für uns“, sagt Rasta-Manager Alexander Müller. „Wir freuen uns riesig auf die neue Spielzeit. Das Ziel wird natürlich sein, die Klasse zu halten.“

Das Team des amerikanischen Trainers Patrick Elzie (er arbeitet seit Januar 2010 in Vechta) hatte die Punktrunde in der Nordstaffel der 3. Liga auf Rang drei beendet.

Siegeszug in Playoffs

In den Playoffs erreichte die Mannschaft dann nach Siegen gegen Hanau (Südstaffel), Nördlingen (Südstaffel) und Hannover (Nordstaffel) die Finalserie gegen Gotha (Südstaffel). Bereits der Einzug in diese Endspielserie berechtigt zum Aufstieg in die 2. Liga. Der Form halber wird nun auch noch der Drittliga-Meister (zwei Siege nötig) ausgespielt. Das erste Spiel in Gotha ging am vergangenen Wochenende mit 64:79 verloren, an diesem Sonnabend (20 Uhr) steht im Rasta Dome in Vechta die zweite Partie an. Die Partie ist ausverkauft, vor der Halle soll es aber eine Übertragung auf einer Großleinwand geben.

Schon mehrmals war ein möglicher Aufstieg in Vechta im Gespräch gewesen. Bislang verhinderte aber der zu kleine Rasta Dome – diesen Namen trägt die 790 Zuschauer fassende Sporthalle West an der Christophorusschule – einen Sprung in die Pro A. „Bis zum Saisonbeginn wird der neue Rasta Dome in Vechta-West fertig sein“, sagt Müller. „Dort gibt es dann Platz für 1800 Zuschauer.“ Der Bau der neuen Halle kostet rund drei Millionen Euro, finanziert wird das Projekt von Verein und Stadt.

Kader wird verstärkt

Mit dem Aufstieg in die 2. Liga wird sich auch das Gesicht der Mannschaft ändern. „Es wird wohl mehr Vollprofis im Team geben“, sagt Müller. Bislang seien die in der Minderheit gewesen, die Mehrheit der Spieler seien Studenten oder Auszubildende aus der Region. Diese Akteure sollen auch in der 2. Liga zum Einsatz kommen, dennoch müsse der Kader verstärkt werden.

Der Etat muss nach einer Vorgabe des Ligaverbandes in der Pro A mindestens 350 000 Euro betragen. „Wir liegen über dieser Grenze“, sagt Müller, ohne weitere Zahlen zu nennen. Die Verbindung von Rasta Vechta zur Wirtschaft des Oldenburger Münsterlandes ist eng. Der 1. Vorsitzende des Vereins, Stefan Niemeyer, ist gleichzeitig Geschäftsführer des Hauptsponsors, ein in Essen (Kreis Cloppenburg) beheimatetes Unternehmen aus der Futtermittelindustrie.

Hauke Richters
Hauke Richters Sportredaktion (Leitung)
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