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NWZonline.de Sport Basketball

Rasta Vechta will wieder überraschen

24.09.2019

Vechta Den Fluch des Erfolgs bekam Rasta Vechta nach seiner spektakulären Halbfinal-Saison mit voller Wucht zu spüren. In T.J. Bray, Austin Hollins und Seth Henrichs verließen die drei wichtigsten Spieler den Verein, da der kleine Club aus Niedersachsen finanziell mit den Angeboten der Konkurrenz nicht mithalten konnte. Doch Trübsal wird deshalb im Basketball verrückten Vechta nicht geblasen. Ganz im Gegenteil: 40 Jahre nach der Gründung will Rasta in der neuen Saison erneut für Furore sorgen, auch wenn die Wiederholung der traumhaften letzten Spielzeit kaum möglich sein wird.

„Die letzte Saison war für uns als Aufsteiger ein Märchen“, sagte Club-Boss Stefan Niemeyer. „Mit dem Erreichen des Halbfinales haben wir aber auch etwas erreicht, was angesichts unseres kleinen Standortes mit überschaubaren finanziellen Mitteln so wohl kaum zu wiederholen sein dürfte.“

Priorität hat daher erst einmal der Klassenverbleib. Schließlich steigt das Niveau in der BBL Jahr für Jahr, das Vermeiden des Abstiegs ist daher für einen Club wie Vechta, in der Etat-Rangliste eher am unteren Ende angesiedelt, keine Selbstverständlichkeit. „Nur weil wir jetzt ein sehr, sehr gutes Jahr hatten, heißt das nicht, dass es immer so weitergeht“, mahnte Niemeyer.

Interessant wird zu sehen sein, wie Rasta mit der zusätzlichen Belastung durch die erstmalige Teilnahme am Europapokal klar kommt. Vechta hat sich durch die tolle letzte Saison für die Champions League qualifiziert, in der es ab Mitte Oktober in der Gruppenphase gegen Clubs wie Hapoel Jerusalem, AEK Athen oder Pau Orthez geht.

Große Hoffnungen legen sie in Vechta wieder auf Trainer Pedro Calles. Dass der Spanier, der zum besten Trainer der Saison 2018/19 gewählt wurde, in Vechta geblieben ist, war ein echter Coup. Alle Experten hatten damit gerechnet, dass Calles wie seine drei Stars das Angebot eines Topclubs annimmt. Doch der 36-Jährige fühlt sich in Vechta wohl, weiß, dass er dort in Ruhe arbeiten und eine Mannschaft entwickeln kann.

Mit dem Stand seines Teams ist er zum Beginn der Saison zufrieden. „Wir wollen sowohl in der Defense als auch in der Offense als Team spielen und unseren Fans einen attraktiven Basketball bieten. Bisher ziehen jedenfalls alle an einem Strang, alle sind fokussiert und es geht somit in die richtige Richtung“, sagte Calles vor dem Doppelpack gegen Ulm. Denn schon vier Tage nach dem Liga-Auftakt sitzen die Niedersachsen wieder im Bus Richtung Ulm. Dann steht die erste Runde im BBL-Pokal an.

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