Vechta - Rasta Vechta hat den ersten Playoff-Einzug in der Vereinsgeschichte perfekt gemacht. Mit 104:66 (48:37) demontierte das Team von Trainer Pedro Calles am Samstag den Tabellenletzten Science City Jena im Rasta-Dome und sorgte fünf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde für die Überraschung in der Basketball-Bundesliga.
„Wir freuen uns sehr“, sagte Jung-Nationalspieler Philipp Herkenhoff. Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Calles noch zwei Tage zuvor bei Alba Berlin eine 67:104-Lehrstunde erteilt bekommen. „Ich denke auch, dass wir eine gute Reaktion gezeigt haben“, erklärte der spanische Erfolgscoach. Als Tabellenvierter ist der Aufsteiger sogar auf Kurs Heimvorteil im Viertelfinale. „Wir gucken jetzt mal, was die anderen Mannschaften noch so machen“, erklärte Herkenhoff.
Gegen Jena reichte Rasta ein überragendes drittes Viertel (30:10), um das Spiel zu entscheiden. „Die Leistung der ganzen Mannschaft war wirklich gut“, lobte Calles seine Spieler. Neben einem starken Herkenhoff (17 Punkte) überzeugten bei den Gastgebern auch T.J. Bray (19) und Clint Chapman (17).
Die Eisbären Bremerhaven mussten sich indes in einer hart umkämpften Partie den Löwen aus Braunschweig geschlagen geben. Der Tabellen-17. unterlag den Braunschweigern in letzter Sekunde 81:83 (41:35).
Alba Berlin hat seine Erfolgsserie fortgesetzt und den dritten Tabellenplatz gefestigt. Das bereits für die Playoffs qualifizierte Team von Headcoach Alejandro Garcia Reneses gewann gegen den abstiegsbedrohten Mitteldeutschen BC mit 92:84 (49:45) und feierte den siebten Sieg in Folge.
Zweites Spiel und wieder kein Einsatz: Auch gegen RP Ulm saß Ex-Bachelor-Kandidat Andrej Mangold 40 Minuten lang auf der Bank und musste mit ansehen, wie seine Frankfurt Skyliners beim 63:91 (27:50) vor heimischer Kulisse untergingen.
Auch Brose Bamberg hat im Kampf um die ersten vier Plätze und den damit verbundenen Playoff-Heimvorteil einen Dämpfer erhalten. Der frühere Serienmeister unterlag den Riesen Ludwigsburg auswärts trotz einer starken Aufholjagd mit 95:96.
Titelverteidiger FC Bayern feierte hingegen den siebten Sieg in Folge. Der Tabellenführer setzte sich am Sonntag gegen die Merlins Crailsheim klar mit 99:79 (48:39) durch.
