Vechta/Bremen/Berlin - Rasta Vechta kann weiter auf einen Platz unter den besten vier Mannschaften in der Basketball-Bundesliga hoffen. Die bereits für die Playoffs qualifizierte Mannschaft von Trainer Pedro Calles gewann nach einem nervenaufreibenden Krimi bei s.Oliver Würzburg 92:85 (52:33). Der Aufsteiger aus Vechta hat nun 44:16 Punkte auf dem Konto und damit vier Zähler mehr als Ex-Meister Brose Bamberg, der Fünfter ist.
Würzburg startete gut in die Partie und führte schnell mit 11:3. Doch Vechta holte auf und setzte sich bis zur Pause deutlich mit 52:33 ab.
In der Pause schien Würzburgs Trainer Denis Wucherer die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Franken setzten zur Aufholjagd an und führten im Schlussviertel sogar mit 70:69. Doch Austin Hollins (21 Punkte) drehte gegen Ende auf und machte den Auswärtssieg in Würzburg perfekt.
Spannend haben es auch die Eisbären Bremerhaven in der Bremer ÖVB-Arena gemacht. Nach einer deutlichen 34:19-Führung zur Pause wurde es für das Team von Trainer Michael Mai gegen die BG Göttingen noch einmal eng. Erst in der Verlängerung setzte sich Bremerhaven gegen die Göttinger mit 94:88 durch. Dank des Sieges verlassen die Eisbären die Abstiegsränge und klettern auf Rang 16. Für Trainer Mai war es bereits der vierte Heimsieg in Folge.
Die Baskets Bonn haben einen Rückschlag im Kampf um eine gute Playoff-Position hinnehmen müssen. Die Bonner verloren 60:71 (25:30) gegen die Frankfurt Skyliners, bei denen der RTL-„Bachelor“ Andrej Mangold sein Debüt feierte, und bleiben damit Siebter. Medi Bayreuth unterlag dem Mitteldeutschen BC 90:108 (43:53) und ist nun Elfter.
Bayern München hat dank eines starken Schlussspurts das Spitzenspiel gegen Alba Berlin gewonnen und die Tabellenführung gefestigt. Beim einstigen Serienmeister Berlin siegte das Team von Dejan Radonjic 85:75 (39:41) und steht damit vor dem Hauptrundensieg.
