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NWZonline.de Sport Basketball

Neues Team sorgt schon wieder für Furore

21.11.2019

Vechta Als Max DiLeo 35 Sekunden vor dem Ende in der äußersten Ecke des Spielfeldes hochstieg und seinen Dreierversuch durch die Reuse schickte, war der Deckel auf einer weiteren Überraschung drauf. 78:72 – das ließ sich Rasta Vechta auch in der geschichtsträchtigen Olympiahalle von Athen beim heimischen AEK nicht mehr nehmen. 79:75 hieß es am Ende eines Champions-League-Abends, an dem die Basketballer aus dem Oldenburger Münsterland beim Titelkandidaten und Wettbewerbssieger von 2018 einmal mehr einen Meilenstein in der Clubgeschichte setzten.

„Meinen Spielern kann ich nur Respekt zollen“, sagte Trainer Pedro Calles. Dass seine Jungs nur drei Tage nach der kräftezehrenden wie sensationellen 27-Punkte-Aufholjagd in der Liga gegen Braunschweig (106:103) auch beim haushohen Favoriten genug Energie aufbrachten, um zu bestehen, war wahrlich bemerkenswert. „Sie haben hart gekämpft bis zum Ende, was angesichts unserer kurzen Rotation alles andere als leicht ist“, meinte Calles.

Und so schreibt der spanische Coach derzeit mit einer neuen Mannschaft jenes Märchen fort, dass Basketball-Deutschland in der vergangenen Saison in Atem gehalten hatte. Als Aufsteiger schaffte es Vechta ins Playoff-Halbfinale, wo gegen den späteren Meister Bayern München Endstation war. Es kam, was kommen musste: Senkrechtstarter wie Austin Hollins und TJ Bray verließen Rasta – und die Frage, wie der Club die personellen Verluste auffangen soll, ging natürlich um.

Calles und Co. haben es geschafft. Sie haben ein neues Team zusammengestellt, dass nicht nur in Griechenland für Aufsehen sorgte. Nach einem Fehlstart in der Bundesliga mit Niederlagen in Ulm, in Berlin und gegen Oldenburg haben sich die Rastaner längst gefangen. Fünf Siege in Serie stehen dort, mit 10:6 Punkten liegt Vechta gleichauf mit den EWE Baskets Oldenburg auf Rang sieben. Dazu kommen vier Siege und zwei Niederlagen in der Champions League – eine starke Bilanz für den Europapokal-Neuling, der den Umgang mit der Doppelbelastung erst lernen muss.

„Pedro hat uns vorher gesagt, dass wir auftreten müssen wie wahre Krieger. Das haben wir gemacht“, sagte Ishmail Wainright nach dem Athen-Coup. Der US-Amerikaner ist einer der Zugänge, die gut eingeschlagen haben, war mit 16 Punkten zweitbester Werfer in der Olympiahalle hinter Steve Vasturia (17) – noch ein Neuer.

Und am Mittwoch legte Rasta vor dem Gastspiel an diesem Samstag bei den Crailsheim Merlins (20.30 Uhr) auf dem Transfermarkt nach: Jordan Davis (22) verstärkt fortan den Kader. Der US-amerikanische Guard spielte zuletzt bei Baxi Manresa in Spanien und dort auch in der Champions League. „Wir erhoffen uns von ihm, dass er uns mit seiner Schnelligkeit und seiner Athletik an beiden Enden des Feldes weiterbringen wird“, meinte Calles.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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