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NWZonline.de Sport Basketball

Talent übernimmt Verantwortung beim Überraschungsteam

24.08.2019

Vechta Mit seinen gerade mal 20 Jahren gehört Philipp Herkenhoff zu den Jüngsten in der Mannschaft. Nur Luc van Slooten (17) läuft ihm den Rang als jüngster Spieler ab. Dennoch spielt Herkenhoff beim Basketball-Bundesligisten Rasta Vechta eine große Rolle – und das liegt nicht nur an seiner Körpergröße von 2,08 Metern.

Mehr Verantwortung

In der abgelaufenen Saison verzauberte Rasta die Liga mit seinem erfrischenden und aufopferungsvollen Basketball. Der Aufsteiger spielte sich nicht nur überraschend als Tabellenvierter ins Playoff-Viertelfinale, sondern dort auch in einen wahren Rausch – und damit in die Herzen vieler Basketball-Fans.

Einen großen Anteil daran hatte auch Herkenhoff. Beim 3:1-Serienerfolg über Brose Bamberg wuchs er über sich hinaus. Der Flügelspieler stand in den vier Partien im Schnitt 33 Minuten auf dem Parkett und erzielte dabei im Schnitt 16 Punkte pro Spiel. „Wir sind als Team gut zusammengewachsen. Das war ein wichtiger Teil für unseren Erfolg“, sagte Herkenhoff bei der offiziellen Mannschaftsvorstellung am Freitag in Vechta.

In der vergangenen Spielzeit und besonders in den Playoffs konnte Trainer Calles auf seinen Flügelspieler bauen, der aufgrund der personellen Sorgen Rastas gegen Bamberg viel Einsatzzeit bekam. „Wir hatten zu diesem Zeitpunkt viele Verletzte. Da musste ich Verantwortung übernehmen“, blickte Herkenhoff zurück. Und das in seinen jungen Jahren. Die „Cinderella-Story“, wie Clubboss Stefan Niemeyer Vechtas kometenhaften Aufstieg in der BBL nennt, endete erst im Halbfinale gegen den späteren deutschen Meister Bayern München (0:3). Und welche Ziele hat Rasta für die kommende Saison?

Für Vechta wird es schwer, an die gezeigten Leistungen anzuknüpfen, das weiß auch Niemeyer. „Für mich ist es erst einmal wichtig, dass wir nicht absteigen“, erklärte der Clubboss: „Die Erwartungen an Rasta und an die neue Mannschaft sollten den Realitäten entsprechen. Wir gehören vom Etat her nach wie vor zum unteren Drittel der Liga.“

In Spielmacher T.J. Bray und Austin Hollins hat Vechta zudem zwei Leistungsträger verloren. Dazu kommt, dass Vechta keine Wundertüte mehr ist. Das Überraschungsteam der vergangenen Saison hat in der gesamten Liga für Aufsehen gesorgt – vor allem mit seinem aggressiven Defensivspiel und der ohrenbetäubenden Stimmung im Rasta-Dome. Darauf werden sich die anderen Bundesliga-Mannschaften mittlerweile eingestellt haben.

Herkenhoff sieht das Team trotz der Abgänge aber gut aufgestellt. Entscheidend werde es sein, die neuen Spieler ins Mannschaftsgefüge zu integrieren, sich als Team zu finden und zu funktionieren. Und dabei will er helfen.

Der 20-Jährige selbst geht in seine dritte Erstliga-Saison bei Vechta und hat bisher 45 Bundesligaspiele absolviert. Er kennt also die Abläufe im Verein und die Liga. Deswegen will der junge Flügelspieler in der kommenden Saison noch mehr Verantwortung übernehmen. „Wir haben viele neue Spieler. Ich will ihnen helfen, sich zu integrieren und ihnen unser Spielsystem näher zu bringen“, sagt Herkenhoff, der sich auf seinen Lorbeeren der abgelaufenen Spielzeit nicht ausruhen kann und will: „Jeden Tag kämpft jeder in der Mannschaft um seine Einsatzzeiten. Auch ich will meine Einsatzzeiten bekommen und darum werde ich auch kämpfen.“

Fokus auf erstes Spiel

In Sachen Saisonzielen hält er sich derweil noch bedeckt. „Die Konzentration liegt erst einmal auf dem ersten Spiel gegen Ulm“, sagt Herkenhoff, der mit seinem Team am 24. September (19 Uhr) die neue Spielzeit 2019/20 bei RP Ulm eröffnet. Danach schaue man weiter. Auch auf internationaler Bühne greift Vechta diese Saison in der Champions League an. „Wir haben natürlich auch hier vor, jedes Spiel zu gewinnen. Weit zu kommen, davon träumt man immer“, sagt der 2,08-Meter-Hüne.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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