Vechta/Bremerhaven - Rasta Vechta hat in der Basketball-Bundesliga eine erwartete Niederlage kassiert. Am Sonntagabend war der Tabellenletzte gegen den deutschen Meister Brose Bamberg in eigener Halle chancenlos und verlor mit 68:96 (37:47). Rasta setzte damit seine Pleitenserie fort, die Niederlage gegen Bamberg war die 13. in Folge.
„Bamberg ist eine sehr starke Mannschaft, wie wir ja nicht nur heute sehen konnten“, sagte Trainer Andreas Wagner: „Es gab aber einige Dinge, die mir gut gefallen haben. Und aus diesen Aktionen müssen wir Kraft schöpfen, um unsere nächste Aufgabe anzugehen.“ Wagner dachte dabei bereits an die nächste Partie am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) bei den Tigers Tübingen. Im Keller-Duell beim Vorletzten (6:32 Punkte) geht es für Vechta (2:36) wohl schon um die letzte Chance im Kampf um den Klassenerhalt. Wagner weiß um die Bedeutung der Partie: „Am Sonntag in Tübingen gilt es zu gewinnen. Nicht mehr und nicht weniger zählt.“
Gegen Bamberg stand seine Mannschaft von Beginn an auf verlorenem Posten. Der Meister dominierte vor 3140 Zuschauern im ausverkauften Rasta-Dome das erste Viertel (26:13) und kontrollierte die Partie anschließend. Die hohe Belastung war den Franken, die unter der Woche zweimal in der Euroleague antreten mussten, nicht anzumerken. Bester Werfer der Gäste war Jerel McNeal mit 18 Zählern, bei Vechta erzielte Frank Gaines die meisten Punkte (15).
Die Eisbären Bremerhaven feierten unterdessen einen hart erkämpften Heimsieg gegen Science City Jena. Das Team von Trainer Sebastian Machowski setzte sich am Sonntag mit 83:82 (34:35) durch, vor 3040 Zuschauern in der Stadthalle Bremerhaven waren Jordan Hulls (19 Punkte) und Quincy Diggs (17) die auffälligsten Akteure der Eisbären.
