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NWZonline.de Sport Basketball

Verpasster Aufstieg tut noch weh

17.02.2010

OLDENBURG „Wir haben damals den Grundstein für den heutigen Erfolg gelegt“, erklärt Lars Hemmieoltmanns, angesprochen auf den derzeitigen Höhenflug des Oldenburger Basketballs. Der Name Hemmieoltmanns dürfte noch vielen Basketballinteressierten ein Begriff sein, schließlich ging der 39-Jährige lange für den OTB auf Punktejagd.

Der Oldenburger lebt heute in Göttingen, „hauptsächlich, um bei meinem fünfjährigem Sohn zu sein“, erklärt er. Zwar ist Hemmieoltmanns nur noch selten in der Heimat, Erinnerungen an die Zeit in Oldenburg hat er dennoch viele. „Der OTB hat jungen Spielern damals die Chance gegeben, sich auf höchstem Niveau zu beweisen. Und wir haben uns durchgesetzt“, erzählt er stolz: „Nach dem Bundesliga-Abstieg 1988 gab es einen großen Umbruch.“ Fortan setzte der OTB auf die talentierten Eigengewächse. So kämpfte sich Hemmieoltmanns als 18-Jähriger in den Kader des damaligen Zweitligisten.

Er blieb drei Jahre in Oldenburg, wechselte 1992 kurzzeitig nach Braunschweig, kehrte aber bald zurück. „Das war nur ein kurzes Intermezzo, Mitte der Saison war ich wieder in Oldenburg“, betont er. Dort agierte er weitere vier Jahre als einer der erfolgreichsten Punktesammler des OTB. Nach zwei Jahren in Göttingen ließ er seine Karriere dann beim Regionalligateam des OTB ausklingen.

Auch heute spielt Hemmieoltmanns noch Basketball – in der Bezirksliga. „Ich habe mich einigen ehemaligen Bundesligaspielern angeschlossen. Wir gewinnen jedes Spiel, wollen aber nicht aufsteigen“, sagt er.

Das größte Erlebnis seiner Spielerkarriere: der gescheiterte Aufstieg. 1998 schloss die BC Oldenburg/Westerstede (eine vorübergehende Fusion der beiden Clubs) die Saison als Tabellenerster der 2. Bundesliga Nord ab, landete aber in der Relegationsrunde um den Aufstieg hinter der DJK Würzburg um Dirk Nowitzki und USC Freiburg nur auf Rang drei. „Das tat schon weh“, trauert Hemmieoltmanns dem verpassten Erfolg nach. Dennoch: „Durch die konstante Verbesserung haben wir die Weichen für den Aufstieg 2000 gestellt.“

Den Oldenburger Basketball verfolgt er weiterhin: „Das Pokalspiel hier in Göttingen habe ich mir angeguckt.“ Kontakt zu seinen Ex-Kollegen aus Oldenburg hat er jedoch nicht mehr: „Doch wenn man sich sieht, ist es, als wäre es gestern gewesen.“

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