[VORSPANN] - FRANKFURT/MAIN/DPA - Alba Berlin hat sich mit einem 84:76-Sieg in der Basketball-Bundesliga bei TBB Trier für das letzte Gruppenheimspiel im ULEB-Cup bestens eingestimmt. Die Berliner führen die Tabelle nach ihrem 13. Saisonsieg weiter vor den punktgleichen Teams von EnBW Ludwigsburg und Meister RheinEnergie Köln (24:6) an. Die Rheinländer wahrten alle Chancen durch einen 60:57-Erfolg am Sonntag gegen die Gießen 46ers.

Umso wichtiger war aus Berliner Sicht der eigene Sieg 24 Stunden zuvor. Zumal der Blick bereits auf das ULEB-Cup-Match gegen den russischen Vertreter aus Moskau gerichtet ist. „Dieser Start ins neue Jahr ist eine gute Grundlage für das wichtige Treffen mit Chimki. Das Spiel am Dienstag hat für uns Endspiel-Charakter“, sagte Manager Henning Harnisch. „Es war für uns ein schweres Spiel, bei den Trierern zu bestehen“, räumte allerdings Coach Henrik Rödl ein.

Dicke Luft herrschte bei den Baskets Nürnberg. Nach einem 73:88 gegen die Bayer Giants Leverkusen rutschte die Mannschaft von Stefan Harlander auf den letzten Platz mit nur zwei Siegen aus 15 Spielen. „Unsere Abwehr war über die Hälfte des Spiels löchrig wie ein Schweizer Käse, das kann man nicht auf das Fehlen unserer Guards Lee und Walker schieben“, schimpfte der Nürnberger Trainer.

Zu einem hart umkämpften 104:102 nach zweifacher Verlängerung kam am Sonntag Ex-Meister Skyliners Frankfurt gegen die seit nunmehr vier Spielen sieglosen Walter Tigers Tübingen. „Wir haben alles versucht, dieses Spiel zu gewinnen. Darauf bin ich stolz und ich hoffe, dieses Spiel hilft uns auch mental weiter“, sagte Trainer Charles Barton nach dem ebenso Nerven wie Kräfte zehrenden Match, in dem die Gäste zwischenzeitlich mit zehn Punkten geführt hatten. „Es ist ein Horror, dass wir dieses Spiel noch verloren haben“, meinte daher Tübingens Trainer Aaron McCarthy.