WüRZBURG -

Der Basketball-Club steht vor der Insolvenz. Zweitligist Nürnberg hat die Aktion gestartet.

WÜRZBURG/SID - Mit einer bislang einmaligen Solidaritätsaktion sollen die Basketball-Bundesligisten den wirtschaftlich angeschlagenen Konkurrenten TSK Würzburg vor der Insolvenz retten. Nach Auskunft der Initiatoren steht ein höherer fünfstelliger Betrag aus der Liga bereit, der heute überwiesen werden soll. Insgesamt werden 300 000 Euro benötigt. Weil die Summe nicht bis zu einer für Mittwochabend gesetzten Frist erreicht worden war, wurden gestern 145 000 Euro, die auf dem Treuhandkonto zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebes eingegangen waren, vorerst an die Spender zurücküberwiesen. Die Solidaraktion ging von Zweitliga-Tabellenführer RCE Nürnberg aus. Zusammen mit BBL-Vizepräsident Wolfgang Wiedlich (Telekom Baskets Bonn) hatte Nürnbergs Geschäftsführer Ralph Koczwara Kontakt zu den Bundesligisten

aufgenommen.