BAMBERG - Es wurde nichts aus der Überraschung durch die Bundesliga-Basketballer der EWE Baskets Oldenburg. Nach zuletzt drei Siegen in Folge verloren sie am Mittwochabend beim deutschen Meister Baskets Bamberg vor 6800 Zuschauern deutlich 57:84 (27:37). 48 Stunden nach dem Kraftakt in Bremerhaven war Bobby Brown (19 Punkte) der beste Oldenburger Werfer. Bei Bamberg erzielte Tibor Pleiß (17) die meisten Punkte.
Durch diese Niederlage sind die Baskets auf den sechsten Tabellenplatz zurückgefallen. An diesem Sonntag (18 Uhr, EWE-Arena) können sie den Platz durch einen Heimsieg gegen TBB Trier verteidigen und sich damit für die Ausscheidungsspiele für die Pokalendrunde qualifizieren.
Für die Oldenburger war schon die Anreise wenig wunschgemäß verlaufen. Am Dienstag konnten sie in Bremen wegen des Sturmes nicht starten und mussten mit dem Bus nach Osnabrück weiterreisen. Von hier aus flogen Mannschaft und Trainer dann nach Nürnberg. Das aber wollte Co-Trainer Ralph Held nicht als Entschuldigung für die Niederlage gelten lassen.
Nach einer derart deutlichen Pleite hatte es Anfang der zweiten Hälfte nicht ausgesehen, denn die Oldenburger waren beim 35:39 (23. Minute) dem Spitzenreiter dicht auf den Fersen. Dann schlug durch, was an diesem Abend der große Mangel im Spiel der Gäste war: Sie angelten sich auch in den kommenden Minuten zu wenig Rebounds. Ganze 19 Bälle gingen insgesamt vom Brett an Oldenburg, 42 an Bamberg. Zudem hatten die Gäste erhebliche Probleme mit den Würfen aus der Distanz. Sie wollten einfach nicht fallen, kommentierte Held. Anders bei den Gastgebern: Sie trafen in den verbleibenden Minuten der zweiten Hälfte auch die schwierigsten Würfe und bauten so die Führung über 48:35 (25.) und 65:45 (30.) kontinuierlich aus. Am Ende stand der deutliche und verdiente Sieg des Spitzenreiters.
Der musste nach einem guten Start (7:2) erkennen, dass Oldenburg das Spiel in den ersten 20 Minuten weitgehend offen hielt. Auch ein 16:27-Rückstand beeindruckte die Oldenburger wenig. Im Gegenteil: Sie kämpften sich zurück (23:29/15.), bevor sich dann Bamberg bis zur Pause ein wenig absetzen konnte. Auch nach dem Wechsel gaben die Gäste nie auf. Sie kamen in der 23. Minute zwar noch einmal an die Bamberger heran mehr aber nicht.
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