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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Basketball erreicht im Fernsehen schwache Quoten

10.06.2017

Oldenburg /München Wenn an diesem Sonntag (17.15 Uhr) die EWE Baskets Oldenburg zum dritten Playoff-Finalspiel bei Brose Bamberg antreten, ist auch der frei empfangbare TV-Sender Sport 1 wieder live dabei. Die ersten beiden Spiele der Serie hatte der Sender aus Ismaning bei München nicht gezeigt. Sie waren – wie alle anderen Bundesligaspiele auch – nur beim kostenpflichtigen Angebot der Telekom im Internet zu sehen gewesen.

Sport 1 hatte sich schon im vergangenen Jahr mit dem Rechte-Inhaber Telekom darauf geeinigt, 14 Playoff-Partien zeigen zu dürfen. Zwölf davon sind aufgebraucht. Das Problem für Sport 1 liegt darin, dass niemand weiß, über wie viele Partien die Serie geht.

Online am Ball

Mit der NWZ sind Sie am Sonntag (Spielbeginn 17.15 Uhr) beim Spiel der Oldenburger in Bamberg auf Ballhöhe. Auf der Facebook-Seite der Sportredaktion versorgen wir Sie vor, während und nach dem dritten Playoff-Finalspiel mit Bildern und Videos aus der Halle und informieren über Zwischenstände. Nach Spielschluss lesen Sie einen ausführlichen Spielbericht auf NWZonline.

Sollte Bamberg am Sonntag gewinnen, wäre die Saison vorüber und das Recht, eine 14. Partie zu übertragen, würde verfallen. Gewinnt Oldenburg, käme es am Mittwoch zu einem vierten Spiel. Das könnte Sport 1 zeigen; es wäre die 14. Partie. Gewinnen dann erneut die Baskets, käme es am Sonntag, 18. Juni, in Bamberg zum fünften Duell – und Sport 1 dürfte nicht mehr übertragen. Jener Fall trat 2009 ein, als Eurosport vor dem fünften Finale Oldenburg - Bonn sein Kontingent aufgebraucht hatte und bei der Entscheidung (Oldenburg gewann 71:70 und wurde Meister) nicht dabei war.

Die Quoten, die Sport 1 mit den Übertragungen aus der Basketball-Bundesliga (BBL) erreicht, sind sehr bescheiden. Nach Angaben des Senders sahen in dieser Saison im Schnitt 80 000 Menschen zu, wenn der Sender BBL-Spiele übertrug. Das entsprach einem durchschnittlichen Marktanteil von 0,3 Prozent.

„Im Vergleich zu anderen Sportarten gibt es grundsätzlich natürlich noch Luft nach oben“, sagt Sport-1-Chefredakteur Dirc Seemann. Aus der Punktrunde hatte der Sender 34 Partien gezeigt. Die gleichen Bedingungen – 34 Hauptrundenspiele, bis zu 14 Playoffspiele – gelten auch für die Saison 2017/18. Dann endet der Vertrag.

Dass Basketball in Deutschland nicht die breite Masse anspricht, war schon beim Pokalfinale am 12. April 2015 deutlich geworden. Als Oldenburg an jenem Sonntag in eigener Halle mit 72:70 gegen Bamberg gewann, übertrug das ZDF live. Damals sahen nur 280 000 Menschen zu, das entsprach einem Marktanteil von 2,4 Prozent. Zum Vergleich: Das ZDF hatte 2015 durchschnittlich einen Marktanteil von 12,5 Prozent.

Das Publikum sitzt bei Sport-1-Übertragungen offenbar vor allem dort, wo guter Basketball gespielt wird. Nach Angaben des Senders wohnen rund 30 Prozent der Basketball-Zuschauer in Bayern. Dort ist die Sportart populär, weil in Bamberg und München Spitzenteams beheimatet sind. Außerdem trägt Hauptrunden-Meister RP Ulm seine Heimspiele in Neu-Ulm aus, was ebenfalls in Bayern liegt.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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