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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Basketball: Baskets-Krise spitzt sich weiter zu

09.02.2015

Oldenburg Sebastian Machowski hatte sichtlich Mühe, die Contenance zu bewahren. In den letzten Minuten des Spiels gegen die Riesen Ludwigsburg lief der Trainer der EWE Baskets Oldenburg unentwegt am Spielfeldrand rauf und runter, am liebsten wäre der 43-Jährige wohl aufs Parkett gelaufen, um seine Profis wachzurütteln.

So aber musste Machowski am Sonnabend mehr oder weniger machtlos mit ansehen, wie der Basketball-Bundesligist gegen die Gäste aus Ludwigsburg mit 76:98 (37:52) unterging und den vielen Enttäuschungen der vergangenen Wochen eine weitere hinzufügte. Die Krise spitzt sich zu bei den Baskets, die nach der vierten Niederlage in Folge langsam Gefahr laufen, aus den Playoff-Rängen herauszufallen. Nur noch zwei Punkte trennen die Oldenburger von Platz neun, den zurzeit die Artland Dragons belegen. Am kommenden Sonntag (17 Uhr) droht dem Team bei Tabellenführer Alba Berlin die nächste Niederlage.

Lange Zeit konnten sich die Baskets in dieser Saison auf ihre Heimstärke verlassen, doch damit scheint es auch vorbei. Wie schon vor zwei Wochen der BG Göttingen beim 69:88 gelang es nun in den Ludwigsburgern einer weiteren Mannschaft aus dem Tabellenmittelfeld erstaunlich leicht, die Punkte aus der großen EWE-Arena zu entführen.

Wer gedacht hatte, dass mit der Pleite gegen Göttingen vor zwei Wochen der absolute Tiefpunkt erreicht worden sei, sah sich getäuscht. Machowski jedenfalls bescheinigte seiner Mannschaft am Sonnabend die „schlechteste Leistung der Saison“ und kam zu der bitteren Erkenntnis, dass nicht jeder Spieler die nötige Einstellung an den Tag gelegt habe: „Wir haben uns erst gegen die Niederlage gestemmt, als er zu spät war. Ein Chris Kramer alleine reicht nicht. Es haben zwar auch einige andere alles gegeben, aber nicht alle.“

Kramer avancierte mit 19 Punkten zum besten Werfer der Gastgeber und gehörte zu denjenigen, denen der unbedingte Wille jederzeit anzumerken war. Im Mannschaftsverbund jedoch klappte so gut wie gar nichts, die Oldenburger waren gegen die Schwaben nahezu chancenlos.

Stuckey stürmt auf Referee los

Ungerecht behandelt fühlten sich die Baskets Oldenburg gegen Ludwigsburg bei einigen strittigen Entscheidungen der Schiedsrichter. Im vierten Viertel musste Maurice Stuckey nach seinem zweiten technischen Foul das Spielfeld verlassen, nachdem er die Referees verbal heftig attackiert hatte. Zuvor war Stuckey nach einem Zusammenprall mit Shawn Huff zu Boden gegangen und hatte aus dem Mund geblutet. Die Schiedsrichter werteten die Aktion nicht als Foul.

Vor allem im Eins gegen Eins hatte Ludwigsburg große Vorteile, Liga-Topscorer DJ Kennedy etwa machte mit seinen Gegenspielern beinahe was er wollte und war häufig nur durch Fouls zu stoppen. Kennedy verbuchte 14 seiner 26 Punkte von der Freiwurflinie – mehr als das gesamte Oldenburger Team – und war damit erfolgreichster Schütze der Ludwigsburger. Nicht zu fassen bekamen die Baskets auch Gäste-Center John Brockman, der seine Hüftprellung auskuriert hatte und am Ende auf 13 Punkte und acht Rebounds kam.

18:29 stand es kurz nach Beginn des zweiten Viertels – ein Rückstand, von dem sich die Machowski-Schützlinge nicht mehr erholten sollten. Zur Halbzeit betrug der Rückstand bereits 15 Punkte. Ludwigsburg behielt auch in der zweiten Halbzeit jederzeit die Kontrolle über die Partie und feierte einen auch in der Höhe verdienten Auswärtssieg.

„Sehr viel“, antwortete Oldenburgs Kapitän Rickey Paulding auf die Frage, was nicht gut lief. Damit hatte er uneingeschränkt Recht.


     www.nwzonline.de/ewebaskets 
Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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