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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Basketball: Baskets laufen zu lange hinterher

19.12.2016

Oldenburg Urplötzlich schien das letzte Bundesliga-Heimspiel der EWE Baskets Oldenburg in diesem Jahr doch noch ein gutes Ende zu nehmen. 21 Sekunden standen am Samstagabend im Spiel gegen die Gießen 46ers noch auf der Uhr, als Gießens Cameron Wells beide Freiwürfe vergab und die Baskets beim Stand von 82:83 völlig unverhofft die Siegchance auf dem Silbertablett serviert bekamen.

Schiedsrichter im Fokus

Nicht immer einverstanden waren Fans und Mannschaft der Baskets mit den Entscheidungen der Schiedsrichter im Spiel gegen Gießen. Trainer Mladen Drijencic diskutierte mehrfach heftig mit den Unparteiischen, und verkniff sich anschließend nur mit Mühe öffentliche Kritik. „Die Schiedsrichter müssen ihre Leistung analysieren und dann schauen, ob sie damit zufrieden waren“, sagte Drijencic.

4722 Zuschauer in der großen EWE-Arena hielten den Atem an, als Chris Kramer das Heft in die Hand nahm und stöhnten entsetzt auf, als der Wurf des an diesem Abend überragenden Aufbauspielers an der Hand von Justin Sears hängen blieb. So wurde es nichts mit einem Happy End für Oldenburgs Basketballer, stattdessen herrschte großer Frust über eine bittere wie verdiente Niederlage gegen einen Konkurrenten um die Playoff-Plätze und eine über weite Strecken enttäuschende Leistung.

„Wir sind in der ersten Halbzeit nur hinterhergelaufen. Da haben wir nicht den Kampfgeist gezeigt, den man braucht, um gegen einen solch starken Gegner zu bestehen“, meinte Trainer Mladen Drijencic nach der 82:84 (33:46)-Pleite, die zugleich einen empfindlichen Rückschlag im Kampf um die Teilnahme an der Pokal-Qualifikation bedeutete.

„Wir haben es nicht geschafft, 40 Minuten lang diese Energie aufs Spielfeld zu bringen, wie Gießen es gemacht hat“, sagte Flügelspieler Philipp Schwethelm und ergänzte: „Aus welchen Gründen auch immer.“ Warum seine Mannschaft fast 30 Minuten lang die nötige Bereitschaft vermissen ließ, konnte sich auch Drijencic nicht so recht erklären. „Es kann sein, dass sich die vielen Spiele in der Champions League bemerkbar machen“, sagte der Chefcoach, stellte aber klar: „Jeder einzelne Spieler wollte vor der Saison international spielen. Das darf also keine Ausrede sein.“

Gießen wirkte frischer und entschlossener als die Baskets – und das obwohl die Hessen in Marco Völler und Andreas Obst verletzungsbedingt auf zwei Spieler verzichten mussten. Bei den Hausherren lief nicht viel zusammen, zahlreiche Missverständnisse verhinderten einen vernünftigen Spielfluss. Dass der Rückstand zur ersten Viertelpause nur drei Punkte betrug (19:22), hatten die Baskets einzig ihrem Alleinunterhalter Chris Kramer zu verdanken, der 14 der ersten 16 Oldenburger Zähler markierte.

In der Folge bestimmten selbstbewusste Gießener weiterhin klar das Geschehen und führten schläfrige Baskets teilweise vor. Nachdem die Gäste-Führung auf 17 Zähler angewachsen war (68:51/28. Minute), lag sogar ein Debakel für die Hausherren in der Luft.

Fünf Minuten vor dem Ende schien nach dem Treffer von Benjamin Lischka zum 79:66 endgültig alles klar, ehe die Oldenburger mit dem Mute der Verzweiflung zu einer furiosen Aufholjagd ansetzten. Als der starke Zugang Vladimir Mihailovic 26 Sekunden vor Schluss per Dreier auf 82:83 verkürzte, stand die Halle Kopf und die Partie kurz vor einer irren Wendung – bis Kramers Fehlwurf schlagartig für Ernüchterung sorgte.

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Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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