Oldenburg - Mit dem Heimspiel gegen den lettischen Spitzenclub BK Ventspils an diesem Mittwoch (20 Uhr/große EWE-Arena) beginnt für die EWE Baskets Oldenburg die Rückrunde in der Champions League. Sieben von insgesamt 14 Gruppenspielen hat der Basketball-Bundesligist in dem vor der Saison neu geschaffenen internationalen Wettbewerb absolviert. Fragen und Antworten zum Rückrunden-Start.
Wie ist die aktuelle Tabellensituation? Es geht ausgesprochen eng zu in der Gruppe C – das belegen nicht nur die bisherigen Resultate der Baskets. In jedem der sieben Hinrunden-Spiele fiel die Entscheidung erst kurz vor Schluss. Mit vier Siegen und drei Niederlagen (8:6 Punkte) belegen die Oldenburger vor dem Rückrundenstart den dritten Platz. Spitzenreiter ist Neptunas Klaipeda aus Litauen vor Frankreichs Meister Asvel Lyon – gegen beide Mannschaften kassierte der Bundesligist in der Hinrunde eine knappe Heimniederlage.
Doch die Baskets müssen den Blick auch nach hinten richten, weil sich die nachfolgenden Teams (Ventspils, Radom/Polen, Saloniki/Griechenland, Usak/Türkei sowie Varese/Italien) noch in absoluter Schlagdistanz befinden.
Wie kommen die Baskets weiter ? Die ersten vier Teams in jeder der insgesamt fünf Gruppen in der Champions League erreichen die nächste Runde, außerdem die vier besten Gruppenfünften. Alles ganz einfach? Nicht ganz, denn es gibt Abstufungen. So sind die fünf Gruppensieger sowie die drei besten Zweiten direkt für die Playoff-Runde qualifiziert. Die anderen Mannschaften müssen in eine Art Vor-Playoffs mit Hin- und Rückspiel. Wollen die Baskets diese zusätzliche Belastung vermeiden, müssen sie in der Rückrunde der Gruppe C also noch Boden gutmachen.
Wie kommt der Wettbewerb bei den Fans an? Das Phänomen, dass internationale Spiele der Baskets deutlich schlechter besucht werden als Partien in der Bundesliga, zeigt sich auch in dieser Saison. Zu den bisherigen drei Champions-League-Heimspielen kamen im Schnitt 1907 Zuschauer. Zum Vergleich: National liegt der Schnitt bei 5170. „Unsere Heimspiele haben noch mehr Zuschauer verdient“, sagte Clubchef Hermann Schüller.
