Oldenburg/Quakenbrück/Bremerhaven - Es ist ein echter Härtetest: Wenn der Basketball-Bundesligist EWE Baskets Oldenburg an diesem Wochenende bei einem Vorbereitungsturnier in Bonn antritt, trifft er dort auf namhafte Konkurrenz. So ist Hapoel Jerusalem, Gegner an diesem Sonnabend (15 Uhr), viermaliger israelischer Pokalsieger und auf europäischer Ebene eine feste Größe. Bei Hapoel spielt ein Ex-Oldenburger: Dan Grunfeld war in der Saison 2006/2007 für die Baskets aktiv. Die etablierten Bundesliga-Vereine Bonn und Würzburg komplettieren das Teilnehmerfeld des „Maritim-Cups“, bei dem am Sonntag das Spiel um Platz drei und das Finale folgen.

„Das Turnier bietet eine gute Gelegenheit, um uns mit starken Gegnern zu messen“, sagt Baskets-Trainer Sebastian Machowski eineinhalb Wochen vor dem Bundesliga-Auftaktspiel beim FC Bayern (Mittwoch, 3. Oktober, 16.30 Uhr). Bis auf den länger ausfallenden Chris Kramer (Achillessehne) kann Machowski auf seinen vollen Kader zurückgreifen. Die Integration von Kramer-Ersatzmann Mustafa Abdul-Hamid bewertet Machowski positiv: „Menschlich und sportlich verläuft das sehr gut, die ersten Eindrücke sind prima.“

Am Mittwoch, 26. September, treten die Baskets bei den Artland Dragons aus Quakenbrück an – das letzte von insgesamt acht Vorbereitungsspielen findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Quakenbrück befindet sich derzeit auf einer Testspielreise in der Türkei. Dort traf es am Freitag auf Tofas Bursa (86:77). Am Sonntag fordert Banvit BK das Team, bevor am Mittwoch das Spiel gegen Oldenburg ansteht.

Auch die Eisbären Bremerhaven, der dritte Bundesliga-Club aus dem Nordwesten, nutzen das Wochenende, um ihre Form zu überprüfen. An diesem Sonnabend gastieren die Eisbären beim Ligarivalen Phantoms Braunschweig.