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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Playoff-Halbfinale: Baskets verlieren in den letzten Sekunden

29.05.2014

Oldenburg Die EWE Baskets Oldenburg sind im Playoff-Halbfinale mit 0:2 in Rückstand geraten. Am Mittwochabend verlor der Basketball-Bundesligist in eigener Halle das zweite Spiel der Serie mit 72:74 (37:35) gegen Bayern München und würde bei einer weiteren Niederlage ausscheiden. Das dritte Spiel der Serie findet an diesem Sonnabend in München statt.

Die 6120 Zuschauer in der ausverkauften Arena erlebten einen famosen Start der Gastgeber. Nach 2:01 Minuten stand es 10:0 für die Baskets - die Halle kochte. In der Folge baute das Team von Trainer Sebastian Machowski die Führung gar auf 13 Punkte aus, ehe die Münchner eine Aufholjagd starteten. Zur Halbzeit stand es 37:35 für die Baskets.

Kurz nach Beginn des dritten Viertels gingen die Münchner erstmals in Führung. Angefeuert vom lautstarken Publikum gestalteten die Oldenburger die Partie aber weiterhin offen. Vor allem Adam Chubb und Nemanja Aleksandrov sorgten in dieser Phase mit ihren Punkten dafür, dass es ein Duell auf Augenhöhe blieb. Mit einer Vier-Punkte-Führung (54:50) gingen die Baskets ins letzte Viertel.

In diesem hielten Chris Kramer & Co. zunächst einen knappen Vorsprung, ehe die Münchner wiederum in Führung gingen. Dru Joyce glich zum 66:66 aus, kurz danach lag wieder die Mannschaft von Trainer Svetislav Pesic vorn. Nachdem Adam Chubb wenige Sekunden vor Schluss eine Wurfchance vergeben hatte, erzielte kurz danach Heiko Schaffartzik auf der anderen Seite die entscheidenden Punkte für den FC Bayern.

Bester Werfer der Oldenburger war Chubb mit 16 Punkten, für München erzielte Malcolm Delaney (16) die meisten Zähler

Den genauen Spielverlauf können Sie in unserem Live-Ticker nachlesen.

Besser gemacht haben es die Artland Dragons gegen ALBA Berlin. Die Quakenbrücker rangen dem Favoriten aus der Hauptstadt in eigener Halle einen Sieg zum 1:1-Ausgleich in der Serie ab.

Nach der unnötigen 84:91(44:37)-Pleite im zweiten Halbfinal-Spiel bei den Artland Dragons hadern die Basketballer von ALBA Berlin mit den Unparteiischen. „Mit so einem Foul- und Freiwurf-Verhältnis kann man nur sehr schwer gewinnen“, sagte Sportdirektor Mithat Demirel. So verpassten die Hauptstädter eine Vorentscheidung in der Best-of-Five-Serie und stehen am kommenden Sonntag (18.30) in eigener Halle beim dritten Aufeinandertreffen nach 1:1 Siegen wieder gehörig unter Druck.

„Wir haben Jungs in der Kabine sitzen, die denken, man hätte ihnen dieses Spiel geklaut“, beschrieb Demirel die Stimmung bei ALBA. Auf die Frage, wer denn die Diebe seien, wich der ehemalige Nationalspieler aus: „Wir sagen schon die ganze Saison nichts zu den Schiedsrichtern. Wer das Spiel im Fernsehen gesehen hat, kann sich ja ein eigenes Bild machen.“ Ein kurzer Blick in die Spielstatistik scheint Demirels implizierten Vorwürfe jedenfalls zu untermauern: 41 Freiwürfe bekamen die Dragons zugesprochen, mehr als doppelt so viele wie die Berliner.

Entsprechend nahm der Sportdirektor seine Mannschaft in Schutz: „Die Jungs waren von Anfang an voll da und haben das Spiel eigentlich gut kontrolliert.“ Tatsächlich ließ die bissige Verteidigung der Hauptstädter nur wenig zu, während die beiden Distanzschützen David Logan und Jan Jagla (beide 18 Punkte) teils schön herausgespielte Würfe eiskalt verwandelten. „Wir haben in dieser schwierigen, hitzigen Atmosphäre guten Basketball gespielt“, fand Demirel.

Doch auch eine andere Statistik zeigte eine bemerkenswerte Tendenz: Während die Albatrosse beim ersten Aufeinandertreffen noch die Bretter dominiert hatten, ging das Rebound-Duell am Mittwoch klar an Artland (38:22). Gerade dieses Verhältnis sagt viel über die starke Willenskraft der Quakenbrücker aus, die sich trotz der optischen Überlegenheit ALBAs stets im Spiel hielten.

Die Hauptstädter konnten sich hingegen nie entscheidend absetzen und wurden im Schlussviertel überrumpelt. „Die Dragons haben einen guten Charakter“, lobte ALBA-Coach Sasa Obradovic den Gegner. Seiner eigenen Mannschaft verordnete der dagegen Amnesie: „Wir müssen dieses Spiel so schnell wie möglich vergessen und uns auf die Partie am Sonntag konzentrieren.“

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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