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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Playoffs: Baskets verzweifeln an Bambergs Klasse

08.06.2017

Oldenburg Sie ackerten und rackerten, sie stemmten sich der Übermacht mit totaler Leidenschaft entgegen – und verzweifelten letztlich doch an der Klasse des Gegners. Trotz eines beherzten Auftritts verloren die EWE Baskets Oldenburg am Mittwochabend auch das zweite Playoff-Finale gegen Brose Bamberg in eigener Halle mit 76:88 (32:48) und müssen den Traum vom zweiten Meistertitel nach 2009 wohl begraben.

Titelverteidiger Bamberg führt in der Serie mit 2:0 und kann im Heimspiel an diesem Sonntag (17.15 Uhr/Sport 1) die dritte Meisterschaft in Folge perfekt machen. Fabien Causeur (21 Punkte) und Nicolo Melli (18) ragten bei Bamberg heraus. Bei den tapfer kämpfenden Baskets, die im Schlussabschnitt noch einmal auf zehn Punkte herankamen, erzielte Brian Qvale die meisten Zähler (19).

„Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Sie hat heute ihr wahres Gesicht gezeigt“, sagte Baskets-Trainer Mladen Drijencic mit Blick auf die schlappe Vorstellung seines Teams beim 60:96 in Spiel eins am vergangenen Sonntag. Bambergs Trainer Andrea Trinchieri nannte Spiel und Stimmung in der großen EWE-Arena „großartig“ und lobte sein Team: „Wir haben über 35 Minuten sehr clever gespielt.“

Dass an diesem Abend kein alltägliches Basketball-Spiel in Oldenburg stattfand, wurde kurz vor dem Tip-off deutlich. Da sang die Oldenburgerin Emily Fröhling die Nationalhymne und stimmte so auf die zweite Finalpartie um die deutsche Basketball-Meisterschaft ein. Auch der äußere Rahmen war dem Anlass angemessen: Weil die Baskets im Foyer 6000 Final-T-Shirts an die Zuschauer kostenlos verteilt hatten, erstrahlte die komplette Halle (mit Ausnahme der rund 50 Bamberger Anhänger) in grellem Gelb – ein eindrucksvolles Bild.

Mit der gelben Wand im Rücken traten die Oldenburger ganz anders auf als vor drei Tagen in Bamberg. Nach einem Korbleger von Chris Kramer zum 6:6 hatten die Baskets nach drei Minuten genausoviele Punkte erzielt wie im gesamten ersten Viertel der ersten Partie.

Doch die aus zahlreichen Euroleague-Spielen gestählte Bamberger Startruppe zeigte sich unbeeindruckt und bestrafte jede Oldenburger Unaufmerksamkeit. Der von den Baskets nie zu fassende Spielmacher Causeur traf nach fünf Minuten zum 13:6 für die Gäste und zwang Drijencic zur ersten Auszeit. Das darin Gesagte zeigte Wirkung, die Hausherren verkürzten auf 16:17 (9.) – mussten dann aber einen 7:0-Lauf der Franken hinnehmen (16:24/10.).

Immer dann, wenn es so aussah, als könnten die Baskets den Titelverteidiger in Bedrängnis bringen, hatte Bamberg eine Antwort parat. So kämpften sich die Gastgeber von 17:30 (13.) auf 26:32 heran (15.), um wenige Augenblicke später wieder deutlich im Hintertreffen zu liegen (26:40/16.). Mit einer Mischung aus Verzweiflung und Bewunderung verfolgten die Baskets-Fans die Bamberger Spielzüge, die an Perfektion grenzten. Insbesondere die vielen Treffer aus der Distanz taten den Oldenburgern weh – die Dreierquote der Gäste lag zur Halbzeitpause bei herausragenden 57 Prozent.

Als Mitte des dritten Viertels in Daniel Theis sogar der Bamberger Center begann, von jenseits der Dreierlinie zu treffen, machte sich beim Stand von 42:64 (26.) Ratlosigkeit auf den Gesichtern der Baskets-Akteure breit. Vorne punkteten sie in Person von Qvale, Frantz Massenat und Rickey Paulding recht zuverlässig – doch fanden sie einfach kein Mittel, Bambergs Offensivmaschine zu stoppen.


Bilder vom Spiel unter   www.nwzonline.de/fotos-sport 
Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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