• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

BASKETBALL: Baskets wehren sich gegen Attacke von Verlierer Alba

02.02.2010

OLDENBURG „Das war alles im Bereich der sportlichen Fairness und hatte nichts mit unfairen Mitteln zu tun!“ Hermann Schüller, Geschäftsführer des Basketball-Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg, wehrt sich vehement gegen die Vorwürfe aus Berlin. In Medien der Hauptstadt hatte der Sportdirektor von Alba Berlin, Henning Harnisch, geäußert, dass Oldenburg nach Albas gutem Start im Spiel am Freitagabend den Stil gewechselt habe und zu einem mit Halten, Kratzen und Beißen übergegangen sei. Das habe zur 59:68-Niederlage des Rekordmeisters beim amtierenden Meister geführt.

„Ich kann verstehen, dass sich das Management vor die Mannschaft stellt. Sportlich unfair haben wir dieses Spiel aber nicht gewonnen, sondern wir waren einfach besser, engagierter und haben vor allem kreativer verteidigt“, meinte Schüller. Er ergänzte, dass die Äußerungen Harnischs eine „emotionale Entgleisung“ angesichts der Niederlage gewesen seien.

Bei der Ansicht der Aufzeichnung habe er nicht feststellen können, dass die Oldenburger bevorzugt worden seien. Oldenburg habe 24 Fouls in der Statistik, Berlin – mit den vier Fouls in Folge drei Minuten vor dem Ende – insgesamt 22. Entscheidend sei auch gewesen, dass die Baskets eine bessere Dreier-Quote im Vergleich zu Alba gehabt hätten (33:24 Prozent).

Die Empfindlichkeiten der Gäste nach dieser Niederlage aber verdeutlicht, dass auf ihnen ein ungeheurer Druck lastet. Anders ist nicht zu erklären, dass insbesondere das Management nach einer Pleite so empfindlich reagiert.

Auslöser der Unzufriedenheit war der Pfiff des Unparteiischen-Trios um Robert Lottermoser gewesen, nachdem Rashad Wright beim Stande von 60:51 (36.) für die Baskets Jason Gardner gefoult hatte. Alba-Trainer Luka Pavicevic attackierte darauf den Schiedsrichter und beschwerte sich massiv. Zwei Technische Fouls gegen den Trainer und ein weiteres gegen einen Spieler folgten. Die Niederlage war perfekt.

Mit dem Berlin-Spiel im Rücken und voller Selbstvertrauen gehen die Baskets die nächste Aufgabe in der Bundesliga an. An diesem Mittwoch, 19.30 Uhr, laufen sie bei den Giants Düsseldorf auf. Ein Selbstgänger, so sollte man meinen, wenn man einen Blick auf die Tabelle richtet. Der Meister liegt mit 34 Punkten auf dem vierten Platz, die Giants mit 28 Zählern auf dem 15. Rang.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.