• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Basketball: Baskets ziehen an Alba vorbei

10.03.2014

Oldenburg Auf dem Gesicht von Hermann Schüller lag ein zufriedenes Lächeln, als er am späten Sonnabend die Kabine der EWE Baskets Oldenburg verließ. Soeben hatte die Mannschaft ihrem Geschäftsführer, der am Freitag 62 Jahre alt geworden war, ein Ständchen gesungen. Auch für das passende Geburtstagsgeschenk hatten die Spieler gesorgt: Durch den tollen 82:73 (48:36)-Erfolg im Verfolgerduell gegen Alba Berlin verdrängte der Basketball-Bundesligist den Rivalen von Platz drei und bescherte Schüller somit ein perfektes Wochenende.

Eine Woche nach dem Derby-Desaster in Quakenbrück präsentierten sich die Oldenburger wie ausgewechselt und führten den stolzen Club aus der Hauptstadt phasenweise vor. Das recht knappe Endergebnis schmeichelte den Berlinern dabei erheblich und gab die Kräfteverhältnisse nur unzureichend wieder. Als die Baskets zu Beginn des Schlussviertels mit 73:44 in Führung lagen, drohte den Gästen sogar ein Debakel.

Lesen Sie auch:

c
„Bewiesen, dass wir besser sind“

Dass sie das Resultat am Ende noch im erträglichen Rahmen halten konnten, war einzig den Nachlässigkeiten der Hausherren geschuldet, die den Fuß im Gefühl des sicheren Sieges etwas zu sehr vom Gaspedal nahmen. So verpassten es die Oldenburger, die das Hinspiel 65:89 verloren hatten, auch noch den direkten Vergleich für sich zu entscheiden – es war der einzige Wermutstropfen an einem rauschenden Abend.

Ähnlich begeistert wie die 6000 Zuschauer in der ausverkauften großen EWE-Arena zeigte sich Sebastian Machowski. „Wir haben heute 35 Minuten lang eine der besten Mannschaften Deutschlands dominiert. Dafür muss ich der Mannschaft ein riesiges Kompliment machen“, stellte der Trainer fest. Nach der Niederlage in Quakenbrück habe das Team genau die richtige Reaktion gezeigt, ergänzte Machowski.

Großen Anteil am Erfolg hatte einmal mehr Julius Jenkins. Der 33-Jährige avancierte gegen seinen Ex-Club in seinem 300. Bundesligaspiel mit 25 Punkten zum besten Werfer. Als Jenkins nach ausgeglichenem Beginn Mitte des zweiten Viertels seine ersten Zähler markierte, nahm Berlins Unheil seinen Lauf.

Zweite entscheidende Figur neben Jenkins war Chris Kramer. Der Flügel- und Aufbauspieler (16 Punkte) wirkte wie aufgedreht und bekam hinterher ein Sonderlob von Machowski. „Er hat mit seiner Spielweise die ganze Mannschaft mitgenommen“, sagte der Coach. Dass sich seine Schützlinge in einer von vielen Fouls geprägten und teilweise hitzigen Partie nicht aus der Ruhe bringen ließen, nötigte Machowski ebenfalls Respekt ab. Im Hinspiel hatte dies noch ganz anders ausgesehen.

Die Berliner haderten hingegen mit den Schiedsrichtern, die Cliff Hammonds und Reggie Redding recht früh mit jeweils drei Fouls belegten. „Das hat schon sehr wehgetan, weil wir mit zwei Spielmachern in Foul-Problemen unser komplettes Spiel umstellen mussten“, klagte Sportdirektor Mithat Demirel.

Ausschlaggebend war dies aber wohl nicht, wie auch Berlins Trainer Sasa Obradovic einräumte: „Julius Jenkins war heute der Schlüssel, er hat schwierige Würfe getroffen und war nicht zu kontrollieren.“

Lesen Sie auch:

Bei Jenkins klappt fast alles


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-sport 
Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2031
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.