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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Baskets wollen gegen Würzburg zweite Bescherung

29.12.2018

Bayreuth /Würzburg Mladen Drijencic dirigierte, ordnete an, wies seine Spieler zurecht und schimpfte bisweilen sogar. Man hätte meinen können, die EWE Baskets lägen nicht schon im zweiten Viertel mit 20 Punkten vorne und bescherten dem eigentlich besten Distanzwurf-Team der Bundesliga einen derartigen Dreier-Regen, dass die Bayreuther so richtig ins Schwimmen kamen. „Drijencic behandelt jedes Play so, als sei es das letzte einer knappen Playoff-Serie“, sagte auch Kommentator Sebastian Ulrich bei Telekom Sport zu einer aufgebrachten Reaktion des Baskets-Trainers auf eine misslungene Aktion seiner Mannschaft. Dabei hatten sich die Oldenburger Basketballer gerade durch einen 14:0-Lauf auf 42:20 abgesetzt und so bereits den Weg für den späteren 90:70-Sieg gegen Medi Bayreuth geebnet.

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Nach Schlusspfiff aber fiel jegliche Anspannung von Drijencic ab, er suchte lachend seine Spieler und schäkerte ausgelassen mit Frantz Massenat, Karsten Tadda und dem Rest des Teams. Er hatte auch allen Grund zur guten Laune: 14 versenkte Dreipunktwürfe und eine bockstarke Defensive, die Bayreuth zu 18 Ballverlusten brachte. „Es läuft, das war ein sehr gutes Spiel. Wir haben verdient gewonnen“, analysierte Rasid Mahalbasic nach der Partie. Der österreichische Center steuerte elf Zähler und sechs Rebounds bei, beste Werfer waren seine Teamkollegen Philipp Schwethelm und Nathan Boothe mit jeweils 19 Zählern und fünf Dreiern sowie Will Cummings mit 18 Punkten.

„Weihnachten war gut, die Bescherung kommt jetzt“, fasste Mahalbasic die Partie zusammen, in der dominante Oldenburger Bayreuths Erfolgsserie von fünf Ligasiegen in Folge beendeten und im Frankenland auf Tabellenrang drei kletterten. Und Mahalbasic fügte hinzu: „Hoffentlich geht die Bescherung in Würzburg weiter.“

Denn die Baskets sind in Franken geblieben und treten an diesem Sonntag (15 Uhr/Sport 1) bei s.Oliver Würzburg an. Das heißt für die Oldenburger nicht nur keine Siegesparty in der Heimat, sondern auch keine Vorbereitung in den heimischen Gefilden. „Auf uns wartet eine Situation mit der kurzen Vorbereitung und der ungewohnten Umgebung, die für uns in dieser Saison neu ist und auf die wir uns einstellen müssen“, sagte Drijencic, der die Ausgelassenheit bald nach dem Spiel wieder mit professioneller Ernsthaftigkeit tauschte.

„Wir werden erneut in einer unbequemen und lauten Halle spielen. Deshalb müssen wir wieder alles mit hohem Fokus, Konzentration und viel Energie in der Defensive angehen.“ Das hat in Bayreuth außerordentlich gut geklappt, und sollte den Baskets auch in Würzburg ein Sieg gelingen, klappt es dann sicher auch wieder mit einem ausgelassenen Drijencic – und diesmal auch mit der Siegerparty in der Heimat.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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