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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Vor Dem Duell Oldenburg Vs. München: Bei den Baskets hakt es an vielen Stellen

29.09.2015

Oldenburg Sie erhofften sich eine Standortbestimmung, sie erhielten eine kostenlose Lehrstunde. Fraglos waren die EWE Baskets Oldenburg nicht mit der Erwartung zum Champions Cup nach Bamberg gereist, dort den amtierenden Basketball-Meister in Grund und Boden zu spielen.

Die krasse Unterlegenheit des Pokalsiegers bei der 66:87-Niederlage am Sonntag gibt jedoch kurz vor dem Bundesligastart Anlass zur Sorge. Wenige Tage vor dem Auftaktspiel bei Bayern München an diesem Freitag (20.15 Uhr/Sport 1) hakt es bei den Baskets an vielen Stellen.

„Es passen noch nicht alle Puzzleteile zusammen“, räumte Trainer Mladen Drijencic am Montag ein und erinnerte an die holprig verlaufene Vorbereitung, in der ihm aus unterschiedlichen Gründen nie der komplette Kader zur Verfügung stand: „Wir mussten viel improvisieren.“

Abstimmungsprobleme bestehen in allen Mannschaftsteilen – das war in Bamberg unübersehbar. In der Offensive fehlte es den Oldenburger Angriffen an Struktur und Geschwindigkeit, der Ausfall des eigentlich als etatmäßigen Aufbauspieler eingeplanten Scott Machado wiegt schwer. Der US-Amerikaner plagt sich seit Längerem mit Beschwerden im Adduktorenbereich herum und wurde zuletzt auch noch durch eine Mandelentzündung ausgebremst. Für das Bayern-Spiel dürfte Machado deshalb keine Option sein.

Auch in der Verteidigung sind die Baskets derzeit noch ziemlich weit von der Wunschvorstellung ihres Trainers entfernt. Wenn die am Sonntag bestens aufgelegten Bamberger Stars wie Bradley Wanamaker oder Niko Zisis den Ball bewegten, geschah dies meistens viel zu schnell für die Oldenburger. Die Folge waren viele offene Würfe für die Franken, die von diesen auch noch überdurchschnittlich oft verwandelt wurden.

Hinzu kam die gravierende Schwäche im Reboundverhalten: 40 der vom Korb abgeprallten Bälle landeten in den Händen eines Bambergers, nur 23 in denen eines Oldenburgers. „Wir haben unter den Körben zu wenig Aggressivität gezeigt. Das darf uns so nicht passieren“, monierte Drijencic, der jedoch auch die große individuelle Klasse des Gegners hervorhob: „Bamberg hat vielleicht die teuerste Mannschaft, die es je in der Bundesliga gab. Da sind Leute dabei, die in jedem Euroleague-Team spielen würden.“ Deshalb sei der Meister zum jetzigen Zeitpunkt „kein Maßstab“ für seine Mannschaft gewesen.

Hoffnung macht Drijencic die Leistung in der zweiten Halbzeit, in der die Baskets die Partie zumindest ausgeglichen gestalten konnten. „Wir sind in vielen Bereichen auf dem richtigen Weg“, meinte der Coach: „Jetzt müssen wir daran arbeiten, dass wir das nächste Level erreichen.“


     www.nwzonline.de/ewebaskets 
Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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