BERLIN - Alba Berlin hat im Kampf um den besten Platz für den Start in die Play-offs eine bittere Bauchlandung erlitten. Nach zuletzt sieben Siegen in Folge kassierten die „Albatrosse“ mit dem 62:72 (34:36) gegen die Baskets Bamberg am 29. Spieltag der Basketball-Bundesliga (BBL) zugleich ihre erste Heimniederlage dieser Saison. Sechs Pluspunkte beträgt nun der Rückstand auf Tabellenführer EWE Baskets Oldenburg, der bereits zwei Spiele
mehr als Titelverteidiger Berlin ausgetragen hat. „Wir hatten von Beginn an Probleme, unser Spiel zu etablieren und haben in bestimmten Situationen nicht die richtige Antwort gefunden“, klagte Alba-Coach Luka Pavicevic nach der sechsten Saisonniederlage vor 11 207 Zuschauern und 23 Punkten des überragenden Bambergers Predrag Suput.
Der mögliche Sprung in die Playoffs würde dagegen die Verantwortlichen der Paderborn Baskets in ein Dilemma stürzen, da das finanzielle Überleben der Ostwestfalen angeblich vorerst nur bis Ende April gesichert ist, die Playoffs aber erst Mitte Mai starten. Im Falle des wirtschaftlichen Zusammenbruchs würde der Paderborner Gegner kampflos ins Halbfinale einziehen. Der BBL wäre es deshalb lieber, die Baskets würden vorher das Handtuch werfen und der Tabellenneunte ihren Platz einnehmen.
Ihre Chance auf die Playoffs wahrten die Dragons aus Quakenbrück, die sich 83:76 (39:43) gegen Trier durchsetzten. Bester Werfer der Dragons war Ronald Ross (27 Punkte). Vier Punkte fehlen ihnen jetzt noch zu Platz acht.
Da Gießen und Köln im Kampf um den Erhalt der Klasse Siege einfuhren, rückt der Abstieg für die Eisbären Bremerhaven immer näher. Sie verloren in eigener Halle 73:89 gegen Göttingen. Sechs Punkte liegt Bremerhaven, für das Jared Reiner 15 Punkte erzielte, nun schon von dem rettenden 16. Platz entfernt.
