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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Baskets lassen lieber Taten sprechen

12.03.2019

Berlin /Oldenburg Platz zwei gefestigt, nach dem Meister auch den Vizemeister entzaubert und den Kontakt zur Tabellenspitze hergestellt: Nach dem souveränen Sieg bei Alba Berlin hätten die Basketballer der EWE Baskets Oldenburg allen Grund für ein paar forsche Töne gehabt. Doch anstatt Kampfansagen an die Konkurrenz zu formulieren, traten die Baskets-Akteure in den Interviews nach Spielschluss genauso abgeklärt auf wie sie es zuvor auf dem Parkett der Arena am Berliner Ostbahnhof getan hatten.

So empfand es der herausragende Will Cummings als übertrieben, aus dem 94:78 Erfolg Rückschlüsse für die Playoffs abzuleiten. „Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Wir müssen weiter an uns arbeiten“, meinte der Spielmacher, der mit seinen 34 Punkten der Hauptverantwortliche für die erste Berliner Heimpleite dieser Bundesligasaison und dem höchsten Oldenburger Sieg gegen Alba überhaupt gewesen war.

Obwohl die Baskets in der Hauptstadt nach dem Coup über Bayern München den nächsten Titelfavoriten bezwungen hatten und der Rückstand auf die Bayern nur noch vier Punkte beträgt, wollte Rasid Mahalbasic (noch) nichts von einem Angriff auf die Tabellenspitze wissen. „Wir verteidigen jetzt erstmal Platz zwei“, sagte der Center und bezeichnete die Ausgangsposition als „gut“. Am kommenden Samstag (20.30 Uhr) gastiert Ludwigsburg in der großen EWE-Arena.

In Berlin hatten die Baskets einmal mehr von der Entscheidung der Clubleitung profitiert, auf einen Start im viertklassigen Europapokal-Wettbewerb zu verzichten. Während die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic auf den Punkt vorbereitet war und in der zweiten Halbzeit eine Schippe drauflegen konnte, wirkten die Hausherren keine 48 Stunden nach ihrem Eurocup-Kraftakt im spanischen Malaga mental und körperlich angeschlagen. „Es war klar, dass der Energielevel ganz unten ist. Wir haben es nicht geschafft, ihn wieder hochzuziehen. Als Oldenburg zugelegt hat, haben wir nichts mehr gehabt“, sagte Alba-Manager Marco Baldi.

Selbst Baskets-Trainer Drijencic beklagte die unterschiedlichen Voraussetzungen für das Spitzenspiel: „Es ist schade, dass die Dachverbände es nicht schaffen, gemeinsam ein Programm aufzustellen, bei dem alle Teams mit gleichen Chancen in die Spiele gehen.“ Baldi, für dessen Berliner es am Mittwoch zu Hause gegen Malaga um den Einzug ins Eurocup-Halbfinale geht, meinte mit Blick auf die Belastungs-Debatte: „Damit müssen wir leben. Wer ganz oben mitspielen will, muss das akzeptieren. Wenn Oldenburg auch international spielen würde, dann wäre die Situation für sie ähnlich gewesen. So haben sie einen Vorteil, den sie genutzt haben. Das ist ihr Plan, und der geht bisher auf.“

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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