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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Pokalfinale Gegen Alba Berlin: So fieberten die Baskets-Fans mit

18.02.2020

Berlin /Oldenburg „Baskets, Baskets“ oder „Oh Oldenburg, oh Oldenburg“: Auch wenn die EWE Baskets Oldenburg am Sonntagabend gegen 22.15 Uhr gegen Alba Berlin bereits aussichtslos zurücklagen – die in gelb gekleideten Baskets-Fans auf der Tribüne verstummten nicht. Die näher rückende Niederlage hielt die mehr als 1300 Fans nicht davon ab, ihr Team zu unterstützen – und das bis zur letzten Sekunde.

„Wir werden unser Team bis zum Ende anfeuern, egal wie es steht.“ Mit diesen Worten hatte Jannik Wiggers-von Staa, Vorsitzender des Baskets-Fanclubs Thunderstorm, an die Fans der elf Sonderbusse vor der Abfahrt im Foyer der großen EWE-Arena appelliert – und damit anscheinend den Nerv aller Anhänger getroffen.

Fanmarsch zur Arena

Bereits auf der rund fünfstündigen Hinfahrt wurde sich in einigen der Bussen lautstark warmgesungen, in anderen über den Basketballsport und die Oldenburger Baskets gefachsimpelt oder in Erinnerungen geschwelgt. Immer wieder fielen Sätze wie „Weißt du noch, als 2009 die Schlusssirene ertönt ist und wir Meister waren?“ oder die Frage: „Verlängert Rickey Paulding seinen Vertrag?“

Egal ob mit Familie, Freunden oder als Einzelperson – jeder Mitfahrer wurde bereits vor der Abfahrt herzlich aufgenommen. „Es ist toll, wie viele neue Leute hier einfach mitziehen“, freute sich Bernd Neumann, der seit vielen Jahren Dauerkarteninhaber bei den Baskets ist. Eine solche Fahrt hatte aber auch er noch nicht erlebt: „Was hier auf die Beine gestellt wurde, ist wirklich unglaublich.“

Beeindruckend waren der Fanmarsch vom Ostbahnhof in Richtung Arena und das Spalier beim Empfang des Fanbusses. Es gab nicht wenige Berliner, die sich bei so vielen Fans aus der Huntestadt verwundert die Augen rieben und das Treiben mit ihren Smartphones festhielten. „Der Gang war großartig“, schwärmte Arne Stöver vom Fanclub Thunderstorm auch einen Tag nach der rund 18 Stunden langen Reise: „Jung und Alt haben gemeinsam gesungen, alle haben mitgemacht und damit für eine tolle Atmosphäre gesorgt.“

Tolle Unterstützung

Daran änderte sich auch in der Halle nichts: Neben einer bunten Choreographie zu Spielbeginn und den lautstarken Gesängen über die gesamte Begegnung, während der die Baskets-Fans zeitweise sogar die rund 13 000 Berlin-Anhänger in den Schatten stellten, ließ sich festhalten: An der Unterstützung von der Tribüne hatte es nicht gelegen, dass die Baskets das Feld als Verlierer verließen. „Berlin hat in der zweiten Halbzeit einfach gezeigt, was sie für einen starken Basketball spielen können“, resümierte Arne Stöver.

Nach Spielende überwog im Fanlager – nach der ersten Enttäuschung – daher der Stolz auf die Pokalsaison mit drei Auswärtssiegen und die Endspiel-Leistung des Teams in den ersten beiden Vierteln. „Auch wenn es mit dem Titel nicht geklappt hat, war das Erlebnis großartig“, sagte Marcel Fuge aus Oldenburg, als sich gegen 23.30 Uhr die ersten Busse auf die Rückreise in Richtung Oldenburg aufmachten. Auch bei Arne Stöver wollte Trauer nach einer der größten Auswärtsfahrten der deutschen Basketballgeschichte gar nicht erst aufkommen: „Ich denke, wir müssen uns nach dieser Pokalsaison nicht verstecken. Die Fahrt war so großartig – das hat schon Wiederholungsbedarf.“

Fans für die Zukunft?

Vielleicht ist dann auch Marcel Fuge wieder dabei, der seine Planungen für die Heimspiele in der kommenden Saison bereits vorantreibt. Bisher hat der 26-Jährige noch keine Dauerkarte, doch das könnte sich bald ändern. „Wenn Rickey Paulding verlängert, werde ich mir auf jeden Fall eine holen“, verriet er. Die Fan-Unterstützung scheint den Baskets Oldenburg also auch für die Zukunft sicher.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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