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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Saisonstart: Basketball-Kalender sorgt für Unmut

25.09.2018

Berlin /Oldenburg Die erfolgreiche WM-Qualifikation des Nationalteams brachte dem deutschen Basketball viele positive Schlagzeilen, aus den Clubs gibt es jedoch massive Kritik am Modus. Weil viele Vereine aus der Bundesliga vor der am Freitag beginnenden Saison mitunter wochenlang auf Leistungsträger verzichten mussten und in diesem Jahr weitere Abstellungen folgen, ist der Frust groß. Der Ruf nach einer erneuten Reform des Wettkampfkalenders vom Weltverband Fiba mit einer fairen Lösung für alle Beteiligten wird immer lauter.

„Die kostenlose Abstellung der Nationalspieler viermal in der Saison beziehungsweise Saisonvorbereitung über bis zu 50 Tage im Jahr ist nicht hinnehmbar“, sagte Geschäftsführer Thomas Stoll von Ratiopharm Ulm. Auch Manager Gunnar Wöbke von den Frankfurt Skyliners wurde deutlich: „Die Fiba hat durch die von oben herab gefällte Entscheidung, in der Saison wieder Nationalmannschaftsfenster einzuführen, einen Schritt zurück in die Steinzeit gemacht.“

Die Qualifikation für die WM, die Dennis Schröder und Co. nach acht Siegen in acht Spielen vorzeitig gelang, läuft seit November 2017 in sogenannten Fenstern. Viermal pro Jahr – auch zweimal während der laufenden Saison – werden die Nationalteams zusammengezogen. Der letzte Lehrgang für die deutschen Profis im September dauerte bis zu 18 Tage – zum Unmut der Club-Verantwortlichen.

Präsident Ingo Weiss vom Deutschen Basketball Bund warb für mehr Unterstützung. „Die Nationalmannschaft ist die Lokomotive für den Basketball in Deutschland“, sagte er: „Wenn wir weiter so erfolgreich sein wollen, müssen alle mitziehen.“

Den Bundesliga-Verantwortlichen ist das bewusst. „Die Abstellpause ist exakt zwei Wochen zu lang. Wir dürfen aber nicht vergessen: Geht es der Nationalmannschaft gut, profitiert die Liga davon“, sagte Hermann Schüller, Geschäftsführer der EWE Baskets Oldenburg. Auch Frank Menz, Ex-Bundestrainer und aktueller Coach der Löwen Braunschweig, weiß: „Wir brauchen in erster Linie eine erfolgreiche und in der Öffentlichkeit bekannte Nationalmannschaft, um unsere Sportart attraktiver zu machen.“

Die Lösung des Problems liegt für alle Beteiligten in einer besseren Kommunikation. „Die Clubs müssen am Tisch sitzen, wenn die wichtigen Entscheidungen getroffen werden, zum Beispiel zum Kalender. Das war bisher nicht der Fall“, sagte Geschäftsführer Marko Pesic vom deutschen Meister FC Bayern.

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