BONN/OLDENBURG - In den Vierteln eins und zwei hatte Oldenburg kurzzeitig geführt. Doron Perkins fehlte verletzungsbedingt.

von hauke richters

BONN/OLDENBURG - Für die EWE Baskets Oldenburg wird das Erreichen der Playoffs zur Zitterpartie. Am Mittwochabend verlor der Basketball-Bundesligist bei den Telekom Baskets Bonn nach einem Leistungsabbau in der zweiten Halbzeit mit 60:74 (32:38). Sechs Spieltage vor Schluss weisen die Oldenburger als Tabellenelfter 28:28 Punkte auf und müssen um die Teilnahme an der K.o.-Runde bangen. Ihre nächste Partie bestreitet die Mannschaft von Trainer Don Beck bereits am Ostersonntag gegen die Bayer Giants Leverkusen (17 Uhr/EWE-Arena).

„Die Ausfälle von Doron Perkins und Terry Black haben uns sehr weh getan“, sagte Co-Trainer Ralph Held. „Wir haben vor allem in der Offensive Probleme gehabt, den Rhythmus zu finden.“

In der Bonner Hardtberghalle hielten die Oldenburger im ersten Viertel gut mit und lagen zeitweise sogar in Führung – und das ohne Perkins, der wegen einer Sehnenentzündung im Fuß passen musste. Auch Black stand wegen eines Muskelfaserrisses nicht zur Verfügung. Bis zur Viertelsirene hatten die Gastgeber allerdings eine Acht-Punkte-Führung herausgeworfen. Auffällig: Von den 17 Oldenburger Punkten in den ersten zehn Minuten gingen 15 auf das Konto von Desmond Penigar (8) und Dan Grunfeld (7). Im Bonner Team von Trainer Michael Koch war in der Anfangsphase Jason Conley kaum zu bremsen. Bis zur Mitte des zweiten Viertels sammelte er 13 Punkte.

Ende des zweiten Viertels ging das Beck-Team erneut in Führung (31:29). Bis zur Pause gelang es den Bonnern vor 3200 Zuschauern allerdings wieder, den Rückstand zu drehen: Beim Stande von 38:32 für die Rheinländer wurden die Seiten gewechselt.

Wie so häufig in den vergangenen Partien verloren die Oldenburger im dritten Viertel den Faden. Betrug der Rückstand in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel um die sechs Punkte, lagen die Gäste am Ende des Abschnitts erstmals mit mehr als zehn Zählern zurück. Verantwortlich dafür war unter anderem die schlechte Trefferquote. Am Schluss der Partie lag diese bei 37 Prozent, die Bonner kamen auf 46 Prozent.

„Wir dürfen uns jetzt nicht beim Blick auf die Tabelle verrückt machen“, sagte Held. „Wir sind nicht weit von der angestrebten Playoff-Teilnahme entfernt und müssen nun die entsprechenden Spiele gewinnen.“

Baskets: Strauch (3 Punkte/1 Dreier), Penigar (17/1), Schaffartzik (11/3), Krauser (3), McCoy (5), Grunfeld (17), Basit, Fischer (4).

Bonn: Gardner (12/3), Schiffner (5/1), Markovic, Pearson (4), Bowler (6), Conley (18/1), Kolodziejski (9/1), Mazeika (2), Kruel (5), Cline-Heard (13).