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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Oldenburger Schnellstarter bringen zwei Punkte mit

11.02.2019

Bremen Etwa eine halbe Stunde vor Beginn des Spiels Eisbären Bremerhaven - EWE Baskets Oldenburg gab der Hallensprecher in der Bremer ÖVB-Arena am frühen Sonntagabend bekannt, dass sich Fußball-Bundesligist Werder Bremen soeben mit 4:0 gegen den FC Augsburg durchgesetzt habe. Auf den Rängen gab es verhaltenen Jubel – es waren eben eher Basketball- als Fußballinteressierte in der Halle. Weitere Erfolge für Teams aus dem Land Bremen gab es danach in der Arena, die früher Bremer Stadthalle hieß, nicht mehr zu beklatschen. Denn die Gäste aus Niedersachsen fuhren einen relativ knappen, aber verdienten Sieg ein. Und durch das 88:83 (50:41) schoben sich die Oldenburger in der Basketball-Bundesliga wieder zurück auf Platz zwei, den sie wenige Stunden zuvor an Rasta Vechta abgegeben hatten. Die Bremerhavener, die zum zweiten Mal in dieser Saison ein Heimspiel aus ihrer Stadthalle nach Bremen verlegten, kassierten dagegen die 13. Pleite in Folge.

Der Spielbeginn verzögerte sich wegen technischer Probleme bei der Zeitnahme um rund zehn Minuten. Den Baskets gelang es, die Spannung in dieser Zeit des Wartens aufrecht zu erhalten – und wie: Denn als es dann um 18.10 Uhr vor 6967 Zuschauern losging, spielten erst einmal nur die Baskets. Nach vier Minuten stand es 18:2 für das Team von Trainer Mladen Drijencic. Derart klar blieben die Kräfteverhältnisse in der Folgezeit nicht verteilt. Die Bremerhavener Mannschaft von Trainer Dan Panaggio bekam langsam Zugriff und verkürzte. Mitte des zweiten Viertels lagen die Oldenburger dann nur noch mit sechs Punkten in Führung (42:36).

Nach dem Seitenwechsel waren wiederum die Baskets die deutlich bessere Mannschaft. Selbstvertrauen und Vorsprung wuchsen, die Spitzenmannschaft schien auf einen klaren Auswärtssieg zuzusteuern. Dass es am Ende noch einmal ganz eng wurde – im vierten Viertel lagen die Oldenburger plötzlich nur noch mit einem Punkt vorn – lag vor allem an den Bremerhavenern Chris Warren und Darnell Jackson. Die sammelten Punkt um Punkt und waren von der Oldenburger Verteidigung phasenweise nicht zu kontrollieren. Die spielerische Klasse der Oldenburger und die Gewissheit, auch enge Spiele für sich entscheiden zu können, gaben letztlich den Ausschlag. Bester Werfer der Baskets war Will Cummings mit 17 Punkten, für Bremerhaven erzielte Warren die meisten Zähler (21).

Kurios: Auf Oldenburger Seite wäre Rasid Mahalbasic beinahe das zweite Triple Double innerhalb einer Woche gelungen. Am vorvergangenen Samstag hatte er als erster Oldenburger in der Bundesliga zweistellige Werte in den Kategorien Punkte, Rebounds und Assists verbucht. Gegen Bremerhaven kam der Center aus Österreich nun auf 14 Punkte, 16 Rebounds und sieben Assists.

Grund zur Freude hatte in der Schlussminute noch ein anderer Oldenburger. Im Alter von gerade noch 17 Jahren feierte Alexander Hopp sein Bundesliga-Debüt, dabei gelangen ihm zwei Punkte. An diesem Montag feiert er seinen 18. Geburtstag.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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