BREMERHAVEN - Während die niedersächsischen Mannschaften in der Basketball-Bundesliga zufrieden ins neue Jahr starten, stecken die Eisbären aus Bremerhaven tief in der Krise und hinken ihren Nord-Konkurrenten weit hinterher.
Der Absturz auf den 18. und damit letzten Tabellenplatz mit nur einem Sieg in 15 Partien ist vor allem ein Ergebnis der misslungenen Personalpolitik. „Einige Spieler haben sich nicht so entwickelt, wie wir uns das vorgestellt haben, andere sind verletzt. So hatten wir lange Zeit keine Pfeiler in der Mannschaft“, erklärte Eisbären-Manager Jan Rathjen.
Bestes Beispiel ist der US- Amerikaner Marcus Slaughter. Er kam im Sommer von BCM Gravelines aus Frankreich und machte sich bei seinen Mannschaftskollegen durch divenhaftes Verhalten schnell unbeliebt. Bereits im November ging Slaughter zurück nach Frankreich.
Zuletzt holte Bremerhaven drei neue Spieler und gab damit dem Team von Trainer Sarunas Sakalauskas mitten in der Saison ein neues Gesicht. „Wir haben uns noch nicht aufgegeben, denn uns bleiben 19 Spiele. Die Saison ist noch lang“, sagte Rathjen.
Derweil feiern die EWE Baskets Oldenburg und die BG Göttingen Weihnachten auf einem Playoff-Platz. Artland Quakenbrück hat als Neunter die Playoffs im Visier, und die Phantoms Braunschweig stehen im Viertelfinale des BBL-Pokals.
