BREMERHAVEN - Mit wie vielen Mannschaften der Nordwesten in den Playoffs der Basketball-Bundesliga vertreten sein wird, entscheidet sich vermutlich schon an diesem Wochenende. Denn nur, wenn die EWE Baskets Oldenburg (Sonntag, 17 Uhr, bei den Phantoms Braunschweig) und die Eisbären Bremerhaven (Sonnabend, 20 Uhr, gegen die Artland Dragons Quakenbrück) ihre Partien gewinnen, wahren die beiden Teams ihre theoretische Chance, die Meisterrunde zu erreichen.
Die Quakenbrücker können dem Gastspiel in Bremerhaven gelassen entgegen sehen. Sie sind als einzige Mannschaft aus dem Nordwesten bereits für die Playoffs qualifiziert. Mit einem Sieg bei den Eisbären würde zudem feststehen, dass die Quakenbrücker die Punktrunde auf dem vierten Tabellenplatz beenden, den sie auch derzeit belegen. Playoff-Gegner wäre dann der Fünfte; aktuell liegt der FC Bayern auf diesem Rang.
Für die Oldenburger haben sich die Braunschweiger in den vergangenen Jahren zu einem Angstgegner entwickelt. 2009/10 scheiterten die Baskets als Titelverteidiger und Hauptrunden-Meister überraschend in der ersten Playoff-Runde an den Phantoms. 2010/11 verpassten die Oldenburger durch eine 76:88-Niederlage in Braunschweig den Sprung zum Pokal-Endturnier, im Hinrundenspiel der aktuellen Saison gab es zudem eine 88:90-Heimniederlage.
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